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Full text of "Abu'l Barakat's Catalogue of Arabic Christian literature"

Der Katalog der christlichen Schriften in ara- 
bischer Sprache von Abu'lBarakat 

Herausgegeben und iibersetzt 

Ton 

Lie. tbeol. Wilhelm Eiedel, 

St. o. Professor a. d. TJniversitat Greifswald. 

Vorgelegt von N. Bonwetsch in der Sitzung vom 1. Noveiaber 1902, 

Euoleituug. 
Der koptiscbe Presbyter Sams alEi'asah 'Abu IBarakat 
Ibn Kibr , welcher nach Stephan Evodius Asaemani (Mai IV 242) 
ha Jabre 1079 M (= 1363 D), in demselben Jahre, in welcbem 
Jobannes von Damascus das alexaudriniscbe Patriarcbat antrat *), 
als neunzigjabriger Grreis gestorben ist, bat uns im siebenten Ka- 
pitel seiner als ^^Lampe der FmsterniS'' betitelten tbeologischen 
Encyklopadie einen Katalog der gesamten ibm bekannten cbrist- 
licben Litteratur in arabiscber Spracbe binterlassen , welcber auf 
diesem Gebiete eine abnlicbe Stelle einnimmt, wie fur die nesto- 
rianiscb-syriscbe Litteratur der Katalog des Ebedjesu (f 1318). 
Wie letzterer in den ersten Teil des dritten Bandes der Biblio- 
tbeca orientalis aufgenommen ist, so ist aucb der arabiscbe Katalog 
in jenem Standard Work von Josepb Simonius Assemani vielfacb 
ausgezogen worden?). Trotzdem verdient er in extenso heraus- 
gegeben zu werden : entbalt er doch ausfiibrlich die gesamte cbrist- 
licbe Litteratur aufgezahlt, welcbe um 1350 einem fleifiigen und 
gelebrfcen koptiscben Presbyter bekannt war. Ein systematisch 

1) Johannes X. el Sami regierte yon 1363—1369; cf. Gntschmid p. 404, 516. 

2) Auch Hiob Ludolf s Schuler Johann Michael (aus) Wansleben (bei Gotha) 
tat in seiner Histoire de Fdglise d'Alexandrie Abu 'IBarakat's Verzeichnifi dem 
Catalogue des hommea illastres de la nation copte zugrunde gelegt. 



ggg "Wilhelm Riedel, 

vorgehendes Studium der christlich-araMschen Litteratur muS also 
dies VerzeichniB, welches einer ihrer letzten Vertreter zusammen- 
gestellt hat, zum Ausgangspunkte nehmen. 

Den Text dieses Schriftstiickes konnen wir auf Grund der 
Torhandenen Handschriften mit fast volliger Sicherheit fest- 
stellen. Es ist una aufbewahrfc in folgenden europaischen Ma- 

nuscripten: t , , x* 

1) Catalogue des manuscrits arabes de la bibliothfeque natxo- 
nale, par M. le baron de Slane p. BO No. 203: Ouvrage intitule 
iUjJi -Uxjjj XjL^Ji ^U^ „Flambeau des ^t^nfebres et explication 
dn service divin". C'est nne sorte d'encyclop^die eccMsiastique, a 
Tusage des Jacobites d'^gypte. Le compilateur , Abou 'IBarakat 
Ibn Kabar (^), vivait k la fin do XIII^ et an commencement 
da XIV sifecie. Yoici la liste des chapitres dont se compose cet 
ouvrage (folgt InbaltsverzeicbmB). Ms. da XIY« sifecle. — (Ancien 

fonds 84). 

2) Die Handschriften-Verzeicbnisse der Koniglichen Bibliothek 
za Berlin. 21. Band. VerzeichniB der arabischen Handschriften 
von W. Ahlwardt. 9. Bd. Berlin 1897. p. 547 No. 10184. Dq. 
Ill 1). g.^ vr^5 J.^Uil ^'i\ ^i^^ KxjJi ^Liyt^ iUX^t ^W^ v^ 
.^ ^l o^ytiS otf^l S i^yS (folgt «iii ausfiihrliches Inhaltsver- 
zeichniB). Schrift : ziemlich grofi, gut. gleichmafiig , etwas vocali- 
siert. Ueberschriften and Stichworter rot. Erganzt bis f. 18 in 
recht ahnlicher Schrift. Ahschrift c. 700/1300. Die vorkommenden 
Zablen, mit denen aach die meisten Blatter bezeichnet sind, sind 
die Gobarzahlen. — Collationiert. 

3) Mai IV p. 566 No. 623 (A. 19). Codex in fol. m. bombyc. 
paginarum 482, arabicis litteris et sermone elegantissirae exaratus, 
quocontinetur: Abul-Barcati, ben-Cabari, presbyteri coptitae, liber 
inseriptus lampas tenebraram, et declaratio officiorum, in praefa- 
tionem, et capita XXIV divisus {folgt InhaltsverzeichniB der Ka- 
pitel). Opus luce diguum, utpote quod alexandrinae Coptitarum 
ecclesiae dogmata, disciplinam, et ritus planissime exponit. Loci 

1) d.li. Diez, quarto No. 111. Der Pralat Heinrich Friedrich von Diez, ge- 
boren 1751 in Bernburg, 1734-1787 Geheimer Legationsrat «nd Egl. preuBischer 
auBerordentlicber Gesandter beim Sultan in Constantinopel , vermachte bei seinem 
Tode 1817 seine Bucher-, Handscbriften- und Munzsammlungen derKgl. BiliHothek 
zu Berlin. Weiteren Kreisen ist er besondera dnrcb seine Beziehungen zu Goethe 
(cf. West-ostUchen Divan, in der 40bandigen Ansgabe IV 313 ff.) nnd seinen Ein- 
fluB anf Tholnck bekannt geworden (cf. Leopold Witte, das Leben Friedrich Au- 
gust G. Tholucks, I 54 ff., Bielefeld 1884; Bamberger und Meusel, das gelehrte 
Xeutacbland, Bd. II, 5. Aufl., Lemgo 1796, p. 57 s. v. Dietz). 



AbQ *lBarakat's Katalog der christlichen Schriften in arabischer Sprache, 637 

e pontificali et ex ritaali, nee non e liturgiis, ^ui in eo passim af- 
feruntur, copticis litteris et sermone describtinttir. Is autem codex 
ad XVI. Christi saeciQuin videtur referendns. 

4) Museum Borgianum E III 18 ms. arab. , eine von Tuki 
(^y>^) ^) veranstaltete Abschrift der unter 3) genamiten Hand- 
schrift. 

5) Mai IV p. 215 No. CVI. Codex in foi. m. chartac. pagi- 
narrnn 590, arabicis litteris et sermone elegantisslme exaratus, 
inter codd. arabicos a Clemente Caracciolo neophyto ad nsum bi- 
bliotbecae vaticanae, iussu ac sumptibus Clementis XI. pont. max. 
excriptos, olim secundus ; quo continetur : Liber inscriptus, lampas 
tenebrarum, et declaratio officiorum, auctore patre inclyto pres- 
bytero Sciams-al-Kiaseb (idest sole snperioritatis) Abulbarkat, 
cognomento ben-Cabari; coptita (folgt Inbaltsverzeichnifi). Opus 
latina versione et luce publica dignum; si certe ab erroribus Ja- 
cobitarmn, quos anctor passim laudat atque propugnat, adcnrate 
expurgetur. Is autem codex descriptus fait ex apograpbo existente 
in bibliotbeca sacrae Congregationis de propaganda fide anno Cbristi 
1718, uti haec ostendunt amanuensis verba, quae pag. 590. m 
calce leguntur : Completa est exscriptio buius libri valde utiHs 
.... anno Cbristi 1718 , calamo imbecilli servorum .... Cle- 
mentis, qui cbristianam fidem amplexus fuit, postquam potiorem 

suae aetatis partem in caligine mahometica consnmpsisset 

Exscriptus vero fuit Romae iussu pontificia maximi, patris vene- 
randi Clementis papae undecimi, . . . ., ad usum bibliothecae sancti 
Petri in vaticano. Apographum autem, unde boo exemplar de- 
Bumptum fuit, adservatur in bibliotbeca sacrae Congregationis de 
propaganda fide. In eo non inveni notam temporis , idemque re- 

cens est .... ^). 

Der folgenden Ausgabe ist die Berliner Handscbrift (bezeicb- 
net als D = Diez), eine Abscbrift des Autogramms, zugrunde ge- 
legt. Mit ilir ist die Handscbrift der Vaticana No. 623 (= V) 
verglicben worden, sowie in der ersten Halfte auch die Abscbrift 
TuM's im Museum Borgianum (= B). Die Uebereinstimmung von 
V und B babe icb mit R (= rSmisobe Handscbriften) bezeicbnet. 
Die Vergleichong der Taki'scben Abscbrift ware vom strengsten 
kritiscben Standpunkte aus nnnotig, scbien mir jedocb nutzlich, 

1) cf. stern p. 30 n. 37. Ritter's geograpHsch-statistisches Lexikon (8. Aufl. 
Leipzig 1895) zahlt s. t. Tukh neun Orte in Aegypten auf, nach welchen dieser 
Gelehrte seinen Nanien tragen konnte, 

2) Diese Handschrift scheint verioren gegangen zn sem; cf. Onens Christianas 

I p. 246. 



ggg Wilhelm Riedel, 

well dev Abschreiber als geborener Kopte rais in der Setztmg der 
Vokalbuchstaben U.S.W. bisweilen ein Vertreter der agyptiscben 
Tradition sein bann. — In der Ortbographie babe ich micb mSg- 
licbst an die Berliner Handscbrift angesoblossen. 

Zur Seite des Textes stebt die deutscbe Uebersetzung, 
welche fiir Kircbenbistoriker, die dieses VerzeicbniB benutzen wol- 
len , den arabisclien Text wird vSllig ersetzen konnen. Eigen- 
namen, deren Deutung mir unsicher scbien, sind dabei mit bebrai- 
scben Bucbstaben wiedergegeben. Die Art des Textes erforderte, 
bei der TJebersetzung nicht so sehr auf einen scASnen Stil, als 
vielmebr auf Genauigkeit, oftmals aucb Bucbstablicbkeit zu seben. 
In den Anmerkungen ist angegeben, ob die von 'Abu 'IBarakat 
genannten Scbriften scbon bekannt oder berausgegeben sind und 
in welcben europaiscben Bibliotbeken sich Handscbriften derselben 
finden. Biese Angaben sind nicht dnrcbweg vollstandig, aber 
augenblicklich war mir nicbt mebr etreicbbar, als bier geboten 
wird. Ein von mir geplanter voUstandiger Katalog der cbristlicb- 
arabiscben Literatnr wird die Llicken auszufiiUen sncben. Grie- 
cbiscbe Texte sind fast iiberall nacb Migne'a Patrologia Graeca 
citiert; meist ist aucb auf Bardenbewer's Patrologie und Krum- 
bacber's Gescbiobte der byzantiniscben Litteratur (2.Aufl. Muncben 
1897) verwiesen worden. 

Das VerzeicbniB des 'Abu 'IBarakat ist cbronologiscb an- 
gelegt. Nacbdem er im 5. Kapitel seines "Werkes uber die Ca- 
nones der Apostel und der Yater gesprocben bat und dann im 6. 
Kapitel iiber die Bucber des Alten und Neuen Testaments (deren 
Autoritat sicb ja nacb katboliscber Lebre auf die Canones der 
Apostel stutzt), beginnt er das 7. Kapitel, die Patrologie, mit den 
Scbriften des Clemens, des Scbiilers des Petrus , um dann an ibn 
die Scbriften der Vater bis zum monopbysitiscben Scbisma anzu- 
reiben. Es ist freilicb nur verbaltnilimafiig wenig, was er aus 
dieser Zeit nocb kennt: Hippolyt, die drei grofien Cappadoker, 
Gregorius Tbaumaturgus, Euseb, Atbanasius, Chrysostomns, Cyrill, 
Severus von Antiocbien, Epbraem der Syrer, Epipbanius und nocb 
ein Paar Moncbe — damit wUren die ibm aus den ersten funf 
Jabrbunderten bekannten Namen so ziemlich erscbopft. In der 
zweiten Gruppe, welche die Theologen nacb dem Scbisma umfafit, 
stehen an erster Stelle zwei altere Monophysiten , Jabjaj b. 'Adi 
und Ibrahim b. Zur'a; dann die Nestorianer, die Malakiten, und 
endlich die spateren Jacobiten, beginnend mit dem Bischofe Seve- 
rus von ITSmunein (sec. X) und schliefiend mit den Zeitgenossen im 
14. JaJirbundert. Zur VervoUstandigung dienen dann nocb zwei 



Abu IBarakat's Katalog der cBristUchen Schriften in arabischer Sprache. 639 

Naclitrage : 1) ilber diejenigen Theologen, deren Zeitalter nnbe- 
kannt ist, imd 2) fiber anonyme SchrifteHj wis das Buch von Bar- 
laam und Joasaf u. s. w. 

"Was die Quelle n des "Werkes anlangt, so hat Abu 'IBarakat 
die meisten von ihm aufgefiihrten "Werke offenbar selbst gelesen. 
Bei zwei Namen mocbte man an eine ihm vorliegende syrische 
Quelle denken. Gregoriug den Wunderthater bezeichnet er als 
Bischof von Uw ^b Jj:> ; dieser Name ist iiber die Mittelform jt3>i 
Iao^Ao eine Entstellnng des syriscben MW^ojij , aus Neocasarea. 
"Wenn er welter die Sebwester des Basilins Uj jw^ nennt , so ist 
das ebenfalls aus der syriscben Verbindung iu}Jx»} zn erklaren. 
Aber diese Mifiverstandnisse brauchen nicbt auf einem. syriscben 
Scbriftstellerkataloge, etwa dem des Ebedjesu, zu beruben, aondern 
konnen ancb von den die betreffenden Schriftsteller aus dem Syri- 
scben iibersetzenden Arabern stammen. — 

Herrn Privatdocenten Dr, MarkLidzbarski in Kiel bin 
ich fur sebr wesenilicbe Yerbessernngen, sowie einem Freuude fur 
frenndHcbe Winke bei der Korrektnr zu Banke verpflichtet. 



Verzeichniss der Abkiirzungen und der hauptsachlich 
citierten Litteratur. 

Abu SaHt = Anecdota Oxoniensia, Semitic Series, Part Vn. 
The cburcbes and monasteries of Egypt and some neigbbourxng 
countries, attributed to Abu SaHJi, tbe Armenian. Edited and 
translated by Alfred J. Butler, M. A. Oxford 189o 

B = Museum Borgianum K HI 18 ms. arab.; cf. S. bd7. 

B. in arabiscben Eigennamen = Ibn (Sobn). 

Bard == Otto Bardenbewer, Patrologie. Freiburg i./Br. 1894. 

BMLP - Bibliotbecae Mediceae Laurentianae efc Palatinae 
codicmn MSS orientalium Catalogas. Stepbanus Evodius Assema- 
nns Arcbiep. Apameae recensuit. Elorentiae 1742 io^- 

B.O. ~ Joseph Simonius Assemanns, Bibbotheca onentabs, 

^°TiJ'i!* Catalogus codicum manascriptorum orientalium, qui 
in Museo Britannico^sservantar. Pars II, cod.ces arab.cos am- 

Maomscripta in the Britisli Mnsenm. By Charles Kieu. 

1894 

i) = Biez, quarto no. Ill; cf. S. 636. 

K,l.G«.d.W«B-. Mrichteo. PhUolo,-.M«tor. KI««e. im. Heft 5. 



■,t. 



j, <« Wilhelm Uiedel, 

D hinter Jahreszahlen = Domini. . , . i. 

Mcrchrist. biogr. = A dictionary of chrishan taography, 
edited by William Smith and Henry Wace. London 1880ff. 
^ li,^ = SuppWment anx dictionnaires arabes, par R. Dozy. 

^'^ Guiid = Kleine Schriften von Alfred von Gutschmid, 
Bd. n, Leipzig 1890, p. 395 if.: Verzeichnifi der Patriarchen von 

Alexandrien. 

H hinter Jahreszahlen = He^ra. . , , .1 

KRQ = Die KirchenrechtsqneUen des Patnarohats Ale^n- 

drien, zusammengestellt und zum Teil ubersetzt von Wilhelm Rie- 

del. Leipziff 1900. , ^ , ... 

Ertmibacher - Karl Krunil)acher , Geschichte der byzantai- 

sdien Litteratur, % Aufl. Miinchen 1897. , ^. ',. . 

M hinter Jalireszahlen = martyrxim (Aera des Diocletian, inc. 

29. Aug. 284). .. . 

Mai IV = Scriptorum veternm nova coUeotio e vaticanis co- 
dicibus edita ab Angelo Maio, Eomae 1831, t.IV: Codices arabici 
vel a Cbristianis scripti vel ad religionem Christianam spectantes 
(Katalog der arabiscben Handscbriften der Vaticana von Stephan 
Evodius Assemani, of. praefatio p. YI). 

MPG, Migne, Patrologiae series graeca. 

Nat. ^ Bibliothfeque nationale. Catalogue des manuscripts 
arabes par M. le baron de Slane. Paris 1883-1895. 4*>. 

Nicoll = Catalogus codicum MSS orientalium bibliotbecae Bod- 
leianae, pars II. Confecit Alexander NicolL Oxonii 1835. 

^ _. XJebereinstimmang der romischen Handscbriften V nnd B. 

Steinscbneider = Polemiscbe und apologetisebe Literatur in 
arabiscber Sprache. Von Moritz Steinscbneider. Leipzig 1877 
(Abhandlungen fur die Kunde des Morgenlandes, Bd. VI No. 3). 

Stern = Allgemeine Encyklopadie der Wissenscbaften und 
KUnste, brg. von Ersch und Gruber. 11 39 (Leipzig 1886) p. 12 fP. 
Art. Kopten und Koptiscbe Spracbe und Literatur von Ludwig 

Stern. 

Uri = Bibliotbecae Bodleianae codicum MSS orientalium ca- 
talogus a Joanne TJri confectus. Oxonii 1787. 

V = Mai IV p. 566 No. 623 (A 19); cf. S. 636. 

Vat. = Mai IV. 

Zenker = Bibliotbeca orientalis. Par J. Th. Zenker. Leipzig. 

L 1846. n. 1861. 



ill 



Abu UEarakat's Katalog der christlichen Schriften in arabischer Sprache. 641 



oJi\ ^S iX^S ^ o^yt M u^^xfii! ^^/i o^^l^ v"^* ^*-^ ^ f- 1* 
iui^i -Uaim v*^ g*-**^ *^^^' a'*^-5 *^^' *^' o^ iS'->^ 

«)^^t iUyi u-^ U^^ v>^^^ v'lii ^>Jb JLoAJi g.Uxiij 

, . _ . '>d^ A.MA5 alii g^ '^'^ ^!i ui^yiili o!i)«it 

*iUJI JiJ\ Df.220* 

^jAJ! 0^ \y3l^ (^A^i *^-*^S ^^y^^ "V^^ oULu /j i ^' 

,)jt>.^ «0.^ "^^^.JJt ^ ^^ J^ JOu ^^^il i^UWtj «0w«^ 
0)^^ llc6 vja^ ^^ aij^^^ cr (^^" cri "^o^^'-5 ^^^^ 



0^1^ v'Ui' 15>^ j^ i^oUj isiU^S 1-4^1* ^'^^^ o^^j *^ 

a)V^( &) So vocalisiert D; V^ c) Es folgen in D auf fol. 

1-219, if V auf pag. 1-230 die ersten sects Kapitel ^es Buche. ^ B 

o)D^ .)^w. «)^"^^ ^^"^^^^ /i'^J:' 



43 



g42 Wilhelm Hiedel, 

\iis*ll y~J^^ **^^J' A 'o^3^>^^ KijoJi Kju^^I w^ KU>- q^ 
^J.1 (jJLi»5 Jtxii ^^^> KiUJ-t XjJ^ j;j*/toXj j\j^^\ v"^ 

^)[^i1 ^^0JI w^j.U!j J^;i( jWi>!^ 8^^*«l5 ^^ «)J.^i ;j4J^ 



iSr byl5 Qy% is^U^ L^^jAfs (^1^ »i 

bUoj ^JJl J.*aAj j».^?vil (^tJ ^yS *J 
ijjjwjj! u^JjJ iW.I-wj ?^ A c^^^"^^ l-^^yii5 (5^'« ii^l->^J B-j^i I V p. 231 



u;^^ ?)jUiiU:- D f. 222 

hX:>2^ j^W'^^ O^ L^-^J^J*^ W^j^^^.j^^ (j*^.*-^^ \— iLaJ' &A4X3J Lo 

*)^>.*Xc( wl L^b /J U t>fi ^t^il IJ^ jAC J^ Wj^l ^bjJl ^),i 

a) R > 6) Dy,-; c) E LI d) D > e) D + ^ ^J^ 

D steht dieses Verzeicbnia auf dem eingelcgten Blatto 222. Das ist, wie die fol- 
genden Bemerkungen zeigen, das ursprtingliche. Es scLien jedoch praktiscber, 
Mer R zn folgen. h) R^^ t) R U fc) D ,j,^;c^| , 



■ i 



Abu 'IBarakat's Katalog der christUchen Schriften in arabischer Sprache. 643 















^)oU=5Ui! ^5^v^/Ji i:j-5> "'o'^ 












1Um\ 



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Ji^\ 



a") R ^ "iii .aA\ ^) sy^^sch |«JJ5 auch andere Momente sprechen dafur 

dafi diese arabis^ Uebersetzung der Ho'miUen des Gregor von ^^azianz aus dem 
Syrischen stammt. c) R > d) V U>._^ e) R > /*) R v^y^^^ 



1} ( 



D f. 221* 
Vp.232 



g4^ Wiltelm Riedel, 

^yJl Jac tJI-i" iCiS^^" o^J^'^'-^ "^^^^ 

Xiixiil ^Aw^Aj i^ e^5i yj '''g;(ct L^5 n^' tA*^**^' 

Xill! Q^ ^•♦^r' o^^^^ wtA-i? iCaAO ^^ uj1>^*^' v''-^^^=' "^^ 

AjOu;^ I u-A^aXtl ^J^U*! f^ yy^ ^jri,-*!^ i^ i^lj>*^* D f. 221^ 

o) E > &) D ^tj, V KJs^t c) R > d) U tf)y^ 

R > f)'^ + fLoJt 5) V ^U^J h) n> t) E 

jiUJt ft) R eJLiJI 2) R B^Ut m) E ^tJI «) E + Lp^i 

0) E ^j^Ui i>) E \j^[^] q) R Xis>a^'' r) D ^^^L^jcJ^lS 
a) Id R eutstellt 



Abu 'IBaratat's Katalog der christlichen Schriften ra.arabischer Sprache. 645 



"^il^U^ "^^w&Jlv-t LK<^A^>^ u^AJ^' 

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sclireibt hier iiberaU koptische Zailen. J') ^ '^O^t «) CT^ 



646 Wilhelm Riedel, 

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y>5 (j^^UJi ^jJI i5 iUi wiip- Uc iulsj I Axj B^l V p. 233 

U^l iUj^Ji*^ iLwJL>JiJt D f.223^ 

OjS'j^ ^X«*L^V^ ft-^A^i JCiiijUJ' ^J^ftijt iiAjLX>- j iOtojU^ UfJUj 

^J^.JJ &AaJ J^) Oj>- Kjy>^j Ju'-wyflj L^Uct^ LfAAJW-Jj J^^y 

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^^3^o^xJC^^f 4'ir^- j^^^' LZ-'^-lr^ u«^.*^f ^ ^•224'^ 

u^jP ,_^^wj wii^j *>3^isrz]u?^ 



a) E JE 6) R kI*^ c) R -^ij (?) R ri e) R Jt^-iil 

V^js ^) I^ u-jtp »») R iJU^5 «) R > 0) D tUj"^; 

P) E Randbemerkung „Ux^ ^y^l x^^i^ (j^U^t iuy>I, ^tjJij; jJu^" 

Uaiiil jjMi:^ w*^Lo 2) E o^^iliUj r) E tJ* s) D uXJI 



khu 'IBaratafs Katalog der christUchen Schriften in arabischer Sprache. 647 

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648 Wilhelm Uiedel, 



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Abu 'IBarakat's Katalog der christlichen ScMften in arabischw Sprache , 649 
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650 . Wilhelra Riedel, 



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Oas-P* T J^Aoi iCiaS ^) ^^UJi J,LiJ! ujLJI L\:>t^ J^ ^o^^ 
^ l^_y) gr^it j^i QL*o"iflj xJbCJt »>l^1 *>Lfi;:i:t Cj A^-w *JJI 
''>vJ T J^^5 Suu^I ^^l^^-fl ^^JuITUJi fc^l:! .i^Uj^ aHL ^^W";ii ' 

Z ^L*i[ 0^_,A=. T i3^«3 XxA« l\^( u^lJ wLJt b\L^it 

^^^^ sj^ A-^ j-^3 vl^^*^ I v'^*^'^ v--^j A^L^iiJlj (JjAaoaJ! D f. 227* 

^HP^ cr oVi^J^'j j^i^Jlj c>oj>J( -3^1 7 gj^i! p^_^ J.C 

KiLOuJt wwCS'j XiLjiAJi c(Aj JUjjIj XiLo"^! ^^Jij' ^ J ^yuUiU 

^L^!^ o^! g^y 5" Ji-IUi t:^ '^!;5^»^ '^'■^ii o^ ^ d^^ ^ 

a) D j^.OJl &) R _j^ c) R ^UP^kJI d) R Ja^ e) R 

0*Jj^ /■) R ^^LpuJi 5) R ^^LoJt ft) R > ») V jwjUj 

ft) R ^iU^ I) D ^As- Y i^yXs=^ m) D ^s=; «) V J^tJl 

0) D _yx^yJ( jp) D jciuS. 3) R > r) R t ^j^ 



Abu 'iBarakat'a Katalog der christlichen Sehriften in arabischer Sprache. 651 

CJ^!?^^^ a^^^'-» u^^/^' '■^^ t^ J.*;:^:! (j^Lil vWJJ cr 

J&3 ^^4^ >^ x*W^ c:;v:«UJt ^VjS'^ 1 '^^-^^^ J-j^t cr D f. 227" 

■0r iXaoUI! »tX^ Lou. ^)^ 0^\yi}\ 
u^X^a ff>J^ ^_^*^t IjiaJtj \j>^j^\ J^\ t^jX^i J^ VL^ *I 



■fir O^iJWj '^*>j'^ '^'^^ ^ 



bJ:.. ^j uv^yJi^ e-Jii^( vJ^^m W^^' 1 ^ cr^'j ^ f'2"^^* 






Ifi 



g52 "Willielin Riedel, 



j^^^ ^-Asi^t J^AjLwt 



^Kii(JJi ^ya\ j v*^ *^ 



^^l^JI V3'^' 



^iUUu ^:;^:*Jy5 "'e^ (J^ ^^. iX^Jjiit^ fj»il v"^ 'J 

cJr!"A^ i:)lr^ L5>^+^' L^y^* 



^m)J^ »i)j^^J ^iuUj ^3 ikiUU *J 

tir BjAjij ^_;*4>J iVri^j i5^*^ U*^ ^ rr^ f ^ ^ 

l5t jCa^ssJLJI ^jajtfliiJIj KjoaJj-Jt J^Lw^( ij'^^ TJ*^ "^ 



c) V X3:i3 n V L^JU^ai" 9) D ^y.JJI '0 ^ ^j^^\jh.^, 

i) Oder ^y^ D. ft) R ULt «) K + ^y^^,.^- m) R J^^t 

n) I^ ..ISJXUt- Es ist das Syrisclie J^uaaSiiO. o) I) j^^ Xa R *JwCi X« 

j>)R + by:^ 



f ; 4 



Abu 'IBarakat's Katalog der christlichen Schriften in araMscher Sprache. 653 



o^^ 



CjOt^ ''Jj^l^ '^\y^^\ '^n^ ^^^^^^ ^J^"f *'kA» i^l^ 
iUxJ! u^^o/ (^^v^, ^ixS' ^Jj f LL yi^ SUj^I I^L^ij L*U*- 






a) D ^^ 6) R is>:>\^} i c)D -{- ^^c d) ^! J. e) K 

T fugt amRande die Anmerkung ein: it&H-a-ox'ic jy*£?^^ ij^]fi^. W^' v'^'^J^ 
«) D^ *') K o^i 



i 

■'i ■! 



I 



gg^ Wilhelm Riedel, 

w^Lo I (jiUJt ^L. o^ya; ^iaJ! ij^\ (jHiw o^ ^^A«- D f. 229^ 

««)X*jw*.ij) ^.^,^JLAaJl jUi^j^^^ij JUlX^I V-AV^ i^j:'.'^' "ij^' ^/^ 

.^Ur ''^)^ I ^^l^;i\ ^ j*aX}i\ ^^l*J! v-jUJ^ ^'')ii' gjj^t D f.230* 

a) D ff 6) R > c) R + r t^ I^ iXui^j «) ^^ ^^U js 

/^)Ra p)R1 ft)RU *)"^;UJ! ^)^o/^^ "^^^ 

^j^ m) R II «) V (f; von hier an ist B nicht mebr verglichen. 

0) R II" P)^ J^ 9) ^Ufco '■) V lo s) V > i) V !v 

cc) y t'o dd) T H- fv (?) ee) V ^jjU^ 



Aba 'IBarakat's Katalog der christUchen Schriften in aratischfer Sprache. 655 



jU**i:iil iUJlO^, ^j.**^' .^ ^ ^jr^' '^ilJ^i C^' i^f f' 

« J.^- ^JJl J^ JV.O^' i ii^l VWJ' L*;^i "^l^l 



s) 



^xL« oiilw! u*^ U»I 



^ ^UJi «)o^i I sooyi 4^!, ^1,J! "'>WJ'j '^l^^' ;*-^'^ ^ ^- 231- 

!)YL.^' ».)>/ «)VS^^ o)D> P)«> ^«^ ,^ 

) V L *) D #X. «) D hatte arspriinglich Uule geschneben. | Ij ; 

I) V J^i, V) DSfolgeaden Abschnitt mOt V ane nnd giebt nur seinen 

Inhalt an i den Worten: ^ ^l^j U^U ^3, iu^l I. X*J^1 t^ •>;' 

Kgl. fle.. a. Wi». Hachiictto. PUloIog-bWor. KU-. im. Heft S. 44 



■ i ' 

i )!■- 



■ )ir 



Hi' 



656 Wilheira Biedel, 

uJuaJlj ^J^i u^^li KiliJI oUuJJi^Jt lii^ SJI Gl ^j^ liJlilt 

wtfrJi ^^ ^-ftJL^. u B^yjai xAjiyi B^x*x*j* L. *^yi3 

s 

^iA**j ^^f^\ (jrtiiL*Jl J.A^'If! "^^j O^.^pS o* ^—^ L^A^ o^y*=' 

^UiJt^ ^yA£v. WjiX*X3u xJU i-VjS lil-Ailj *^*i^ i5 aJjJLjwj jfl^lb 
wu->-!^ j^Uj.*^! j^^LLsi ^LxJI XjAjk*J( jxc i>Uji"yt x^V;K iU*»Jl 

liU^ I liv^AM^ cr [^-^^ i^OJlt( ciytJ^"^! t5 ^\^( (H^yrs t^^^tf^Jl D f. 232* 

s.\Ja^ o^ •-^>t! '■^ v^^'S ^ ^'^^\^ b\L£^Jtj i-^^rVi^ CJ^HI;^^ 



a) D UuiJj ^) ^en Inhalt des folgenden Abschnitts giebt V nur durch 

die Uebersclirift: juXUI ^Ju r, an. c) J) [^ d)DY /wjUj^ 



Abu *lBarakat's Katalog der christlichen Schriften in arabischer Spraclie. 667 



a -■ > 



J^ f.^**^; ^ j*^^ ^M^? i j^*' ^UJ! ^J^,y^^\ V^»^^ 

^^fi ^j^^ (.uJf qLj^j ov'^t^. ^/Ji ^'is ^^j^^ ,»-e^i3^ 



K^^li' (;;O0j^t^ tJv'^^i O^J^J^^ ^jyl ^Mh il j?»>LiiA£tl (ijjj J^jt 
^1 ^ LpbUs- iCULiJ^ o^'^'j v'^Vcr* Ifi^*^^ &ib^ '^■^•*i^*-y^*^\i 

er i=^^ l^s^Lfl Jr ^5 ^^^:^ Ju jjjtxlt ^^jayb "^ ^t | L^ D f . 233* 

lUiX^ x^v^si ob.LiJS ^L-wJil _^» g'*'H^ aIx!Us^ AjuwUi! jj«jilt 



a) Ben Inhalt des folgenden Abschnitts giebt V nur darcli die Ueberschrift 



!.; I. 



:; l\ 6S8 Wilhelm Uiedel, 



i 



^^y^p\ J^i UJLiJIj t^jUS*^! ^^y. ^^UUil 8^-^ KjoLS. ^UlXJI 

^^♦^1 Byi.c xjuU! I ^-^aJI ^^>i^ jAf: xiJUJI ^,*.^^t D f. 233* 

g*jbi5 ^yt .^-H^^ B«w,n K-wk>Uv.ii _^#,:SL;iJ| ^l^^^ j,^spJJt j»ga.'*g5^ 
tfjAf: KJUUJt {^lyLdwJt ^J^ 9.A« f*)!^^^ [H^y ^j'^ KxjLwJf ^^^^^^I 
oJL#* lX5 SjIaioj ■<(( ^(Ait 4^* Vj*^rf ^ (jwiAS tot ^lUJI qI ^^^^ 

Xj<^^.;chA tilji ,j5j.^SotJtj KjoUil X-JIj xj*>j-^rf CJV^' f^^^'-fr!^ A 

Q^/ijtS\^ I wuUS ^LsJ ^^JLi> Q5jA*Jij iCiJUJi ^tiXSUl B f. 234* 
xoUil *-§J^^ oj5-^^b AM^lii e.j*JI j3^*wXo oUuS. *.^Jy^^ 

^ L^Ut f^JJ^\^ i,;,oaCJt u^>Ai3 (*^jAii*j QjySjJlj AJuLwJI 



viJLiJI lilfl _j*ii _^«-^jJu jiLSJI I^Im ^yL-fiil j^^i^JJiJ' "J^jji 
,j«jUI ^i^LXiij u-^lii L»--v^ viiojjt u:sjj6 o^jd'^ i5 o^^ 

U^aJI ^;*a53I c^^A^i ,^ ^5 ,^*#i yiUil j^^^jUs .^*^I ii&^b 

kA^ L^yjL,j j^^yLi ^;^u^^ (.^xi^ ^t^ ^^ik I ^^. D f. 234" 

eJLiJI ^J j.^xi^ *U.^j^ f^i^j js-t ^.Ax: ^UJI p^iUi-l tJx 

a) V hat nur die Angabe XcJu Iv 



Aba *lBarakat's Katalog der christUclieii Schriften in arabischer Spracbe, 659 
i£5*-_5j SUJw» _;*5^ LT^UJi aJ \j^ L^ iuwiii X^lNJI ^^ \>^\i^ 



Oall ^\J2A ^^•UI Li! I V p. 238 

xumJJT Uas *=> tjJ»^ *U>3 oy^Xit Jwj ^jL^.*^! ^UfljJ v*^ *^ 
ii> xJLc i._*^. "^ wtj ^_^2*3=: oy^t jCa^Ij; cr- t^y^^ ^a^ 



( 



^ cj^' lW^ 1^' 4^>^' 



^S' t^^l ltJ^ LT^f" ^ V^ V-?^-' '^O^ ^•^'^^ ^O^^ 

-Ao^ ^^.ailwt (^^-yf lW>^ 

t&xIuXii*Jt ^Uc*^l (> s^^i?- y'^ ''^^^*^ *^ 



die Kandbemerkung ^).^ g^ ij^'i\ ^^. "^tj J^ ^ cr (*^. W^^ (J^*^ M^^ 

c) V tj^ ^ V ^^? ^) > V n V ^^ ^! <?) V ^\ 

ft) V^ 



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! 1 ■ 



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ggQ , Wilhelm Riedel, 

^ Ui ^yj****! eJ^juJI Jya^ I £j-<*^5 cr*^' J>^' ^=^ iJ D f . 2361) 

iUwOU; v'*^^ Cll:^ iJ ^^ '^y^ '^'^ byaXiit syoxiJI ^^.lJ> 
^Aiiii JUJt LflijAij jCjiXa*^^ *)oU«i'^i w»ia:> aJ.c v'!^?' '^KXw 



iuU>'5Jt »J^ 4^ BJuLftJI t3^^! i Cj iu-^j kJsS^\ iCflASj ^j *^T 
vSX*l\ ^^ ^1^ ij i-^ (jXJ3 jacj o^lj iutiii JUajt ^ Lj tiU3 



ob^-^i ^ T jwi!^ g.v43" u^^^ •«):i^ v!>^i t5^j v^^t 

«) V ^^ LJ! 6) D^ c) V h (J) V i e) V ^U«^ 

f) V g^,UaJ| if) TOn fj> A) V > I> Lfll ifc) > V 
i)-i) V > m) D :iU^ 



Abu 'IBarakafc's Katalog der cliristlichen Schriftea in arabischer Spracbe. 661 

«3:j3 ^_5 «)u^yi^'d^i J-A**-^ "^.^i ^^ ^ v!^^' » 

jxib ^L er ^ O* e*^^"^^ y.^ ^ JJJwclaJt «i3^ .^ »3^. o' 'i' 

^] t j^ cr y^J ^^3tjiUt j i*<^:^\ ^>yl^j g^' er 
* "^ '^jyi.c '^^jS\ o.^j}\ fcjJ^^ -^/^^ '^j; v^ ^ 

l5c1JojLJ! w^lr" u^' ^^J^^ ^^^ 



^5^ -^LUr yJuL) Jl ^}-05 ^^^i J^^ v^ vl^J •^I^^ *^ 

xLb^i v'^^^^i L^ K.^w3 ^^ ^^ suyi o-^ *)u^l ^Mfe * 

^) V liA^r"" &)-&) ist in D am Bande nachgetragen. c) yieUeicht 

zu lesen ^L; cf. Yat. 107 p. 240: scientlae et operis. d) V If e) D 

f) V ^ J! LjUi' 9) ^^^ ^ ^**^^* ^"^^® Anmerlcung im Toxte , wird 

L nut Js ^ eingefuhrt. J^) V u^^! V^^^ V Jl^^L, 

ft) > V Z) "V^ »** 



If 



662 "Wilhelm Riedel, 

^^) t\py«i !i ^J \^\jl\ i>L*fc«j l^^iJ JUaaJIj 



^f.«aAS w«-l^ "'^^Jl ^UJI 



'S ^^kfcSJt ^ j^ JueJjLo ^ 



^•IXJI "^j§>oJ\ "^^ mJI 



w-^ 



ijJjAi' Lit *^A3 (^i3J! qjXj ^I ^If.^ ^*>^^ ■^i>y iwJuU *I 

oy>^ cr jcx*-t U wJLiW ^ Li^l U-.LX3U L^j ljb:^3 ^*=^ D f. 237" 

*^*^J ius v^xj l^:>lj ^+>-5 iC:B^j ^Qjjj^ ^"^ d^\ ^ 
^j^oJt ^^Uj u^ix^. 1t\jj3 c;^JyJt *T;t 0, I^^Ai^ 

o) V + Jo"^ 6) D + (iiber der Zeye) ^UXit ^. ^^ <=) » q^ 

^ a* ^) "^ ^^J^OJ\ f)~f) Diese Bemerkung steht bei D am Rande. 

V schxeibt daftir J,U,^ ^ ^(^ ^ ^j ^^_^ ^^^ ^^ ^_^^ ^j 

ff)-flf) D > ft) V JsU^t; cf. Aba Salihi p. 146. z) D 3- &) D 



Abu 'IBarakat'a Katalog der chriatUchen Schriften in arabischer Sprache. 663 

'')Ujl3 l^'Jccj ^^AUL^fUJ (io^^ ik^**^5 '^'? *^^^ '^^ 

»U«5 oly:c'3il ^ i5^"iit w^ **^J^ ^^ y^ iOU/u^ I ^it icLq D f . 237^ 

v^LiJij t^L^t |/)wAj^"^ cr^r^^ ;'^!j^ 'i'^'^ ^'-^^ "^ P*^^*^ 



" J. 



^\Xa ^^( (_J^i ^P^. ij^ f^l ^-^j^ '!^^j o^ ^'^^yi^^ 
c>iAX£^ ^L*3 ^Lnj}j |^L>l3 L^ iuL>-1{t (^'--ws »j^ iV^l cr» 

Oou oi> iOw ^^i t^U^ J^ J.1 ^ir^^ o*^5 ^ '•^'^' -^ ^^•M^ ^'^ '^^ 



a) V 8^ JJL^ j/JmJI vL^t L^ w^'^Jj «<-'^l ^-"^^ V^ 

tfcjjj iOiij^ wli;^! oUr^j *Aj( c;o >* *-j^^ ^Jl>al^i^ c'^y e;^^ «^^ ^j^^i 

») V SU^iLs- (Mit dieser Ueberschrift steht diese Notiz bei V im Teste selbst. 






6Q4: "Wilhelm Kiedel, 

K*^Lii. JjLwjj, yl-A^ a» ^>*^I ej>^."A^l flj'^fi oliUt ^5-**^^ 
%^j j^ is^"^^ ^* cr jSU^ '^^'^ J^ cr ^^LftAc'ift _^_j '^y-yt 

«>^t^l ^>a.i:i5 ^_5W sAi^j icijAxx:*v'i(t ^^jhi j«.J^lii*.y>l 

I" ^yiXxil uAiUi J«wJ( lXa+JLj ^^(jwjli^ 
t Klki^ "^jjij^ J^yi uXA^ij (j-^Ll 
I -bftJ Uiii*.! Jw*«^( JuJU" ''>(j«3:^ji 

r xl*^^ '">'4;j/u osH^i u'-jcu 



i) V ^5^JUsJt A) D ^^oo^";*! «) V > m) V ^f)^ «) V 

W^^i ; Ues aber (^.^J^ 0) V ^j)^ p) so DV. g) V L^-£u 



AbQ nBarakat'8 Katalog der christlichen Scliriften in arabischer Sprache. 665 
K^t^^Ja-J^I J^ ^^> J-^, ^/^ -^' '>^M D f. 238' 

f ju^ooX*.! *^i-:?> u-Mj'^' V p. 241 

t ^js-w W*»*«' Vy**:! 

I SUi-Lbil ^^>^^>i- D f. 239* 



1 ; 

M'.' 



666 "Wilhelm Eiedel, 



p/ - Df.239'' 

*) ir u^^jLSJt (j^^jjAjji 
© lo ■(5r it" ijwJjJ' ^-aSawI La^s-^ 

r-5^ ^;;}^'^ "^^r^ ^A«^t iXjjJ ^UUt'Iit J,Ljw ^j ^Jj^'j iKiL*^ 

/) V + W XU^I ^) V (j^j^^yujii A) V ^j^j., ' i) T\^Ll3^. 



Abu 'IBarakat's Katalog der christlichen Schiiften in arabischer Bprache. 667 

Im Namen des Yaters und des Solmes und des Hei- D f. I'' 
ligen Geistes , des einen Gottes — sein ist die Herr- V p. 1 
lichkeifc in Ewigkeit! Amen. 

Wir beginnen mit Hizlfe des erhabenen Gottea und 
seinem vortrefflichen Beistande die Absckrift des Baches 
^dieLampe derFinsternifi und die Aufklarung 
desDienates", verfaBt von dem ausgezeichneten Va- 
ter, dem Presbyter §ams elRi'asa^) (Sonne der Au- 
toritat) Abu 'IBarakat^) (Vater der Segnungen), der 
bekannt ist aJs Ibn Kibr") — Gott gebe seiner Seele 
FriedenI Et sprach:') .... 

Das siebente Kapitel , D f . 220* 

enthaltend eine Aufzahlung der Schriften der Vater and V p. 230 
der Werke der kervorragenden Manner, welche vor und 
nach dem Schisma *) lebten, und der Gelehrten, die alle 
der iieligion ihren Eifer widmeten und auf dieselbe 
Nachdenken und tiefes Eindringen mit Fleifi verwandten: 
was sie namlicb verfaBten an nutziicben Abbandlungen, 
reichhaltigen Commentaren, ausgezeicbneten Homilien 
und vor allemBosen^) wamenden Katecbesen, indem sie 
danach strebten, die klaie Einsicbt zu mehren, den Glau- 
bigen zu ntitzen, die dunklen Gedanken dem Verstand- 
nisse*=> zu beleuchten; und das alles zum Zwecke der Er- 
bauung und zum Besten der rechten Leitung und Auf- 
klarung'^ — sowie wer ibnen von den Spciteren folgte in 
der Abfassung von religionswissenscbaftlicken Schriften 
unter denjenigen Yolkern, welche die Religion mit uns 
vereint und die Haresie von uns trennt. Auch die 



a) D Tocalisiert Kabr, V stelU die Wabi .wischen Kabr tmd Kubr. Wtond 
die Assemani's gewobnUch „Cabar" scbreiben, vocalisiere ich mit AW-2..^^-pr^l 



und Stern n. 50 ^Kibr". 



6) Tor allem Gemeinen. . c) V zur Tii«.cb«ng? d) V VerstandmB. 



1) Mit diosem Namen wird der Verfasser immer in den Eandbemerkungen 

'-' ^:^i t:r" «. — ^ (d. ^^ >..«... 

"L?C^' r:':: ...^ k.,,. a. buc. ana. .an Km p. .e 

—78 und in Ahlwardt's Katalog Bd. 9 p. 547 ff. 

4) Gemeint ist das jnonophysitische Schisma, - 



n 



ggg Wilhelm Riedel,, , 

Werke dieser letzteren Klasse taben wir angefuhrt, 

selbst wenn sich unter sie etwas mischt von dem was , 

von den Ansichten der Orthodoxen abweicht nnd den , 

Zielen der Jacobiten widerstreitet ; jedocb nur, um sie 

kennen zu lernen und so durch sie im Verstandmsse ge- 

fordert zu warden. Benn die ausgezeicbneten Marnier D ±. J^U 

sammeln die Perlen«), geben sick aber mit den Muscheln 

uicbt ab: sie erwaklen^) das Zustimmende und kekren ,^ 

sich nickt an'^) den Wider spruck^). 

Folgendes sind nnn die Werke und die Namen, de- 
ren Erwaknung am Okre vorubergegangen und deren 
Sache bis zum Yerstande gelangt isfc; namlick«> 

Clemens, der ScMler des Petrns, der aueh Patost 
Ton Rom war: 

Zwei Briefe, auf welche die 318 Biscki5fe ver- 
weisen^). Biese beiden bilden ein Buch, welches zu der 
in der Kircke aufgezaklten Gesamtkeit der Schriften 
des neuen Gesetzes gekort; 

"Weiter ein Buck 2), welckes den Titel „das Buck 
der Geheimnisse" tragt und vom Anfange der 
Sckopfung, von der Bildung der Welt, von der Schopfung 
Adams und seiner Gesckickte kandelt; dann von der 
Gesckickte seiner Nackkommen, eines nack dem andern, 
bis Noak und weiter bis Abraham, und was sick daran 
bis zur Ersckeinung des Herrn-^^ Christus und seiner 
Himmelfahrt anschliefit; dann die Geschickte derApostel 
und der Kbnige, welcke gekommen sind und in Zukunft 
kommen werden, und anderes. 

Endlick Canonea, welcke ikm zugeschrieben wer- 
den und liber Kecktssachen und anderes kandeln^). 

Hlppolytus, Patriareliff> von Eom. 

^^^oa~ikxa stammen Canones, an Zahl 38*). 

a) R -h nicht. &) "^ sie wundem sich uber. 

c) R und gehen nicht hinaos zu. d) R den Widersprechenden. 

e) R + die Orthodoxen ; vieUeicht richtig,, als Ueberschrift bis t 226*' 

f) B > 9)^ Papa, 



1) cf. Hardouin , Collectio conciliorum I 525. Zur syriscben Uebersetzung 
der beiden Briefe cf. Bard. p. 47. 

2) cf. Gottingiscbe gelehrte Anzeigen 1902 No. 5 p. 352 ff. 

3) cf. KRQ p. 156 p. 165 fit. 4) cf. KRQ p. 193 ff. 



ibu UBarakat's Katalog der christKclien Schriften in arabischer Sprache. 669 

Jroltaniies TOn AntiocLlen, Patriarch von Congtantinopel, D f. 221» 

! mit dem Beinamen Goldmnnd. 

! Yon ihm stammt ein Canon von sehr geringem 

IJmfange, welclier Gebote enthalt ^) ; 

I 1 eine Erklarnng der Evangelien der Evan- V p. 231 

gelisten Matthaua=') und Johannes^), 

I eine Erklarung der Briefe des Apostels 

taulus*), 

eine") Erklarung des Buckes der Schopfung«»^), 
eine Anzakl Horn ill en iiber, die Herrenfeste und 

die lebenbringenden Leiden"); 

Spriiche und Katechesen^) '). 

Oregorins der Theologus ">. 

Vom ikm stammen 30 Ho mi lien und Predigten^) 
und Anderes. 



Anmerkung. ^ D t 222* 

i VerzeichniB der Homilien, die das Buck des Heiligen 
i Grregorius Theologus enthalt. 

Dieses VerzeichniB wurde in der copierten Hand- 
fickrift , welch letztere durck die Peder des Anba Jo- 



: a) D > 

6) D + Von ihm stammt auch eine Erklarung des Buches der SchOpfung, 

c) R -h der Bischof von Nazianz war, aber nacb Constantinopel versetzt und 
iiach Makedonius (V Nestorins) Patriarch dieser Stadt wurde (dieser Zusatz 
stammt aus f. 238l»), 

d) D > 



1) cf. KRQ p. 284. 

2) cf. Vat. 40 p. 79, Nat. 92 p. 22. Uri 7! p. 41 ; 75 p. 42; 78 p. 42; 81 p. 42. 

3) cf. Uri 70 p. 41. 

4) cf. Nat. 94 p. 22; 95 p. 22; 96 p. 23. Uri 68 p. 41. Vat. 42 p. 79. 

5) cf. Nat. 84 p. 21. Uri 66 p. 41. 

6) cf. Vat. 99 p. 206; 81 p. 186; 82 p. 186; 75 p. 154; 560 p. 548; 556 
i>. 547; 697 p. 600; 174 p. 314; 74 p. 17. Nat. 142 p. 31 ; 146 p. 32; 151 
i). 35; 281 p. 78; 262 p. 71; 69 p. 16; 253 p. 69; 145 p. 32; 144 p. S2; 143 
j). 31; 152 p. 35; 155 p. 37; 205 p. 51; 260 p. 71; 263 p. 72; 264 p. 72; 265 
I. 73; 68 p. 15 No. 3. Brit. 800 p. 359; 25 p. 33; 361 a No. 20. Uri 84 p. 43; 
^5 p. 43; 83 p. 43, Barber. VI p. 70. Rieu 40 p. 28 No. 6 ; p. 29 No. 8. BMLP 
|6 p. 130; Zenker I No. 1609. 

7) Vat. 40, 41, 42 p. 79; 88 p. 198. 

8) cf. Nat. 147 p. 33; 88 p. 21; 151 p. 34; 258 p. 70. Vat. 556 p. 547; 75 
j>. 154, 



;. ( 
IS 



gy/\ ■Wilhelm Eiedel, 

seph, Bischofs von FuvvahO, coUationiert und corri- 
giert ist, dem Inhalte nach gleich hinter dem Namen 
Theologus vorgefunden"). Wenn jedocb in der Original- 
handschrift, von welcher die Handschrift copiert ist, 
welche zn den agyptiachen Klostern hinabkam, manches 
an einer anderen Stelle steM, so kommt das, wie der 
Copist sagt, daher, dafi er danach strebte, diejemgen 
Predigten voranznstellen , welche man oft braucM, um 
sich so schneller zurecht finden zu konnen, und er das 
Uebrige dann danacb copierte®). 

1) Ueber den Weihrauch; darin wird die G-ebxirt 
erwabnt. 

2) Auf die beilige Geburt des Herm. 

3) Auf die Epipbanie, d. k die Erscbeinnng; ge- 
meint ist die Erscbeinnng des Gebeimnisses der 
Dreibeit. 

4) Ermahnnng zur Taufe. 

6) Ueber die Liebe zn den Armen. 

6) Ueber Gregorius , Biscbof von Nyssa. 

7) Das erbabene Passahfest 

8) Ebenfalls das Passahfesl. 

9) Ueber den neuen Sonntag '). 

10) Ueber^> die*> Asartba*), das^' ist die xevrr^xoef^^^ 
das Fest der Anbetung der Dreibeit. 

11) Ueber die Gottbeit. 

12) Ueber den Sohn (Krank ist Abrabam b. Jobannes) % 

1 13) EbenfaUs iiber den Sobn. 33 f- 222^ 

14) Ueber den Heiligen Geist. 

a) Es steht in D namlich auf einem eingelegten Blatte ; cf. p. 8 Anm, g. 
&) K> 

1) Bischof Josepli von Fnvvali lebte zwisehen 1240 und 1340; cf. Kirchen- 
rechtsquellen p. 134. Fuwah liegt in der Nahe von Rosette; cf. ^^'i\ LUotyi 
ed. JnynboU K p. rV. 

2) cf. MPG 35, 36, Bard. 266. 

3) ii ^ivii xuptaK)?; cf, Wetzer und Welte's Kirctenlexicon" YII col. 593; 

MPG 36 col. 605. 

4) Syaiii = Snisy, (&mQ&d Joseplius, Arch. Ill 106) cf. Haneberg, die 
reUgiosen Alterthiimer der Bibel, 2. Aufl. Miinchen 1869 p. 656; de Lagarde, Bi- 
bliotheca syriaca, passim. Die arabische Schreibung setzt eine syrische Grundform 
Itiji voraus, das Wort scbeint also im Syrischen noch als hebraisclies Fremdwort 
empfunden zu sein. 

5) Eine Notiz des Scbreibers, die in den Text gedrungen ist. 



Abu 'IBarakat's Katalog 3er christlichen Schriften in arabischer Sprache. 671 

15) BaB das MBnchtum in den Gemeinschaften schon 

ist. 

16) Ein Brief, welehen er an Kledonius scMeb *). 

17) Ein anderer Brief an denselben''). 

18) Ein Abschnitt aus . dem Evangelium des Mat- 
thaens. 

19) Eine Predigt, welohe"* dem^> Bischof Eulalins 
dictiert (auf ibn gebalten) wurde***. 

20) Eine Homilie, welclie er an diejenigen richtete, 
welche ihn znm Presbytertum aufforderten, als 
er nicbt zugegen gewesen, dann aber spiiter zu- 
gegen war. 

21) Lobrede auf die Heiligen*> Makkabaeer »>. 

22) Ueber die Tugend nach den Buobstaben des 

Alphabets. 

23) Lobpreis, welcber beim Scblafengehn gesprocben 
werden soil. 

24) .Bei der Ankunft der 160 BiscbGfe, auch^> be- 
zeichnet als „Lebewohl^'^^ 

25) Ueber das Scbweigen seines Vatera bei dem 
Hagelungluck. 

26) Ueber das Priesterlum ») , weil-^ er sicb dem 
Presbytertum entzogen hatte'*\ 

27) Lobrede auf Atbanasius , Patriarchen von Ale- 
xandrien. 

28) Lobrede auf Basilius den GroBen, ubertragen«> 
in das beriibmte Buch des iicci/j{i£Qog''K 

29) Lobrede auf den Heiligen Cyprianus. 

30)/> Bericht iiber den Heiligen Gregorius rhv stdvv, 
den Kappadoker. 

Gregorius, der Bruder des Basilius Caesareensis. D f.221» 
Zu den von ifam behandelten Gegenstanden gehoren: V p. 232 
1) Die Messe der Mysterien: „Bis wann"*). 



a) R fiber den Bischof Eulalins. 

6 D auf die beiden HeiUgen Makkabaer, deren Gebete uns sf;*^*) ^"^f ' 

c)R> d)B> ^)^> OR + SchluB. H 



1) Ep. 101; cf. PEK" VII Ui Z. 15. 

f) ffMt 455 p. 520. Eie. 18 p, U. Brit. 797 p. 356; 798 p. 858. BMLP 
53 p. 90. Zenker II p. 99, 



g72 ' Wilhelm Eiedel, 

2) Die Beendigung des ila^ftfi^os, welchen 
sein Bruder, der Heilige Basilius, commentierte '). 

3) Ein daran angehangter Brief, welchen er an 
den Vater Petrus, seinen Bruder, sandte, nnd worin er 
iTiTi urn Ent^chuldigung bittet wegen der Abkurznng des 
Commentars. In demselben befindet sich auch das Citat 
einer Einzelbeit aus der Erklarnng der Scbopfung ^). 

4) Ein Commentar zum Liede der Lieder 
von Salomo, dem Sohne des David, mit«> pneumatischer 
Exegese«5 3). 

5)DasBucb: Kapitel liber den Charakter 
des Menschen*), aus dem Grriechisohen in das Ara- 
bische ubersetzt von dem Arzte IJunein b. Is^aq^): 
I 23 Kapitel. D f. 22P 

6) Das Bucb der Eisaycaytlj eine Einfuhrung 
in die xatviyoQcag des Aristoteles. Es ist zwar ein phi- 
losophisches Buch, aber docb niitzlicb zur Definition der 
Begriffe und zum Verstandnisse der Grundlagen des 
Grlaubens, auf welcbe der weitere Aufbau gegrundet wird. 

G^regorins, Blschof yon Neoeasarea*^, bekannt als der 

flWunderthater". 
Von ihm stammen 12 Kapitel, welcbe er zur 
Widerlegung der Haretiker verfafite ®), 

Der Heilige BasiliuSj BiscIiof''> von Caesarea'^l 

Von ihm stammt: 

1)"^ Eine Messe der Mysterien')* 



a) R welches er pneumatisch erklarte. 

b) Im Arabisclieii entstellt zu; Bischof der Kloster des PalastesSabaj cf, p. 5. 

c) B > d) R > 



1) PBE» 11 43989. YII 151 so. Bard. p. 273 f.; cf. S. 674. 
. :2) PRE «:VII 147 7. Bard. p. 274, 

8) cf. Bard. p. 274; meine „A.iislegung des Hohenliedes" p. 66. 

4) Wahrsch'einlicli ^eqI Karaaytsvi^s ^v^^cEi^rotJ Pfi-E » YII 151 so. Bard. p. 273. 
MPG 44 col. 125 ff. 

B) cf. S. 683. 
. .6) PRE^ VH 158 38. Bard.;p. 169. Gemeint sind die gegen Nestorius und 
Eutyches gerichteten KE^pdlaia tzsqI niGvems SihSewx, cf. Yat, 145 p. 271. 

7) cf. Ordo missae, nebst Litnrgien deg H. Marcus, Basiiius M., Gregorius 
M., Cyrillus M. ; gedruekt in der Druckerei der Propaganda 1736 (Bard. 257, 262) ; 
sowie Yat. 55 p. 85; 48 p. 81;, 83 p. 189; 455 p. 520. Rieu 18 p. 14. Brit. 797 
J). 356. BMLP 53 p. 90. 



Abu 'IBarakat's Katalog der christUchen Schrifteii m arabischer Spracbe. 673 

2)°) Das Buch der Fr(5ininigkeitsregelnO- 
Yon^J itm stammt auch eine Antwort auf Fragen, welche 
zwischen ihm und (seinem Bruder) Gregorius cursierten, 
im Ganzen 128 Fragen»\ 

3)") 106 Can ones uber die Ordnung der Kirche*). 

4)*^ Der i^cc-^iis^osj welcher einen^^ Commentar 
zum Ajifange") der Genesis enthalt. Als er darin bis 
zur Voliendung des fiinften Tages gekommen war, er- 
reichte ihn der Tod, und er verschied. Aber sein Bru- 
der^, der Heilige Gregorius % voUendete anf Bitten des 
Bruders beider, des Heiligen Petrus des Martyrers, den 
Commentar zum secbsten Tage in 31 Kapiteln. So wurde 
das Buch fertig in zehn Buchern mit 152 Paragrapben. 

1) Ueber das Wort: Am Anfange machte Gott den D f.223» 
Himmel und die Erde: 4 §§*). 

2) Da6 die Erde unsicbtbar und ungeordnet") war: 

9 §§5). 

3) Ueber das Wort Gottes: Es werde ein Firma- 
ment zwiscben den Wassern: 11 §§0- 

4) Ueber die Versammlung der Wasser : 10 §§ 0* 

5) Ueber das Wort Gottes: Die Erde lasse bervor- 
sprossen Graspflanzen und Samen, der gesat wird, nacb 
der Art des Grases : 17 §§ % 

6) Ueber das Wort Gottes: Es mSgen Licbter sem 
am Firmament des Hinmiels : 20 *^ §§ ^). 

7) Ueber das Wort Gottes : Das Wasser lasse her- 
vorgeben kriechende Wesen, die belebt sind, und Vogel, 
welcbe an dem Firmamente des Himmels fiiegen, nacb 
ihrer Art: 8 §§')^«). 



a)E> h)Jy> c)U> cf)R> 

e) E den Anfang eines Commentars zur Gen. lx « « 

A xy ^ g)Y und nicht zerstort. n) is. o 

i)U + 8) Ueber das Wort Gottes: Das Wasser lasse hervotgeben kr.e- 
chende Tiere von belebten Wesen: 21 §§. 



1) te,„«rf PEE» n 439.1 of. KEQ p. 231c, 232d; f ^O. P^ f ^f {j/^g 
Ktra/Analecta, Paris 1888, 4'. I p. 104; Vat. 32 p. 77. Nat, 213 p. 54. Un 58. 

% Ip^'/nZ;. Bard. 255. Kat.134p.29; Uri41p S5V Vat 129p.253. 
I mo 29 col. 4. 5) 1. c. col. 28. 0) 1. c. col. 52. 

7 1. c. col. 77. . 8) L c. coL 93 

9) I. c. col. 117. 10) »■ "=• '"^ "«• 45, 



y 1 



1. -I 
i 'J 






gy^ Wilhelm Riedel, 

8)«> TJeber das "Wort Gottes: Die Erde lasse her- 
vorgehen lebende Wesen und Tiere and Kriechtiere : 
17 §§1). Das ist das letzte, was Basilius commentierte : 
Was sein Bruder Gregorius nach | seinem Tode com- Y p. 233 
mentiert hat iiber das , was Grott am sechsten Tage 
schtif, namlich*) den Menschen, betragt^) 31 KapiteP). 
Das ist sein Ende. 

Die Heilige Jlakrina "), beider Sebwester. D f. 223'' 

Als ibr Tod nabe tmd ibr Bruder, der Heilige Grre- 
gorius, bei ibr war, fand zwiscben beiden eine Unter- 
baltnng*) uber die verniinftige Seele, welcbe den 
Korper belebt, statt, und eine Erorterung uber ibre 
Znstande in der Vereinigung mit ibm und der Trennung 
von ibm. Es ist eine lange Disputation, in welcber sicb 
geiatreicbe und uberzeugende Argumente finden. 

Der Heilige AtLanaslus der ApostoHscbe, Patriarcb 
von Alexandrien ^). 

Von ibm stanunt ein Commentar zu den Psal- 
m e n ^) ; behannt ist aus ibm die Yorrede '), welcbe iiber 
die Einteilung der Psalmen, iiber ibre Ueberscbriften 
und ibre Tbemata bandelt. 

Fragen und Antworten^), welcbe zwiscben ibm 
und dem Heiden Antiocbus "> stattfanden , an Zabl 45 
Eragen, iiber den Begriff der Dreibeit mid Einbeit und 
den Glanben und anderes, 

Ferner stammen von ibm 106 Ganones, welcbe er 
iiber das Priestertum und anderes verfaBte; das Yer- 
zeicbnifi derselben ist scbon in dem Kapitel iiber die 
Yerzeicbnisse der Ganones abgescbrieben ^). 



o) R; 9) 6) R das betragt nur c) D Abtiochus. 



' I 1) I. c. col. 164. 2) cf. Garnerius MPG 29 p. CLXSXI. 

3) Die arabische Schreibnng aJLjJU»> geht anf eine syrische Verbindung 

' \t .;ct*oj zuruck; cf. Einl. S. 5. 

lA 4) Bard. 276. 283. 

[^ 6) Eine Anfzahlung der arabisch erhaltenen Werke des Athanasius findet 

^ sicb BMLP 88 p. 136. 

ri 6) Bard. p. 237. 7) cf. Brit. 3 p. 3. 

■1 ; 8) MPG 28 col. 597 ff. Bard. 236, 241. 

H £0 cf. KRQ 230 und besonders p. 64^-58. 



AbQ rBarakat'a Katalog der christlichen Schriften in arabischer Sprache. 675 

Ferner stammt von ihm ein Brief, welcten er an 
den Kaiser Constantinus sandte, als er ans dem Exile 
wieder anf seinen Thron gesetzt wurde 0- 

EineAbhandlung iiber die Prophezeihung'*) 

dessen, was sein wird, und 

eineErmahnung zumBeharren im G-lanben. 

Dor HeiUge Cyrillns der ©rosse, Patriareli TOn D f. 224* 
Alexandrien. 

Von ilim stammt eine Messe der Mysterien*). Man 
sagt, dafi er die Messe des Heiligen Marcus des Apostels 
nahm und sie vervoUstandigte ^). 

Ferner stammen von ilim eine Anzahl von Syno- 
dalschreiben und Abhandlangen zur Befestigang des 
Glaubens und Bekraftigung des Bekenntnisses ; 

12 Artikel, welche er bei der Versammlung in 
Ephesus gesprocben hat*); 

ferner das Buch der Scbatze'*), und 

ein Buch, welches den Titel „Hermes" tragt^). 

Severus , Patriarch Ton AntiocMen. 

Yon ihm stammen Artikel zur Befestigung des 
orthodoxen Glaubens, welche inmitten seiner Lebens- 
beschreibung citiert werden«), und Sprliche zur Er- 
klarung einzelner Stellen in den heiligen Evangeben. 

Der Paulusachuler Dionysius aus Athen. 

Von ihm stammt ein Buch, welches sich mit der 
Aufzahlung der oberen WUrden') und der Ord- 
nung der Engel und der priesterHcheu Grade beschaftigt, 

a) D tiber die Sohnschaft, worin sie besteht 

ft E Ka^dbemerkung: Seine VarvoUstandiguBg der Meas^^^^^^^^^ 

^ort des Diaconen und dem Hosianna. ^Patriarch" bedeutet „der Inhaber 

BichterstuMes", 

■ ^jr^"^ Kieu 18 p. U. BH. 797 p. 356, 798 p. 358. BMLP 
'' %";. 83 p. 188 Ko. 9; 10; 19-, 1.6 p.a«; U5 p.271, PBK' IV S7,10. 

5) Gemeint iat wohl der Dialog mt Hernias PKE- IV p. 379 Z. 31. 

6) cf. Vat. 74 p. 150; 58 p. 90. _ 

7) «t9l rijs oigavlvtg Ciem'«r, cf. Bard. p. -iW. 



676 



Wilhelm Riedel, 



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n 



u 






und ein Brief, weMen er an Timotheus, den 
Scliuler des-Panlus, richtete nnd worin er ihn fiber das 
Martyrium des starken Apostels Paulus, ihrer beider 
Lehrer, nnd des Apostels Petras trSstet ''> '). 

Per HSncli Mar Ephraem der Syrer. 

Von ihm stammt das berulimte Bnch der Pre- 
digten und Katecbesen*), in welchem die Vater, 
die einsam lebenden Mbncbe forschen, und aus welchem 
die ausgezeichneten frommen Asketen Belehrung ent- 
nelimen. Es sind 52 Predigten. Am Schlusse des Bucbes 
befindet sicb einEloginm, dnrcb welcbes ihn nach seinem 
Tode Gregorius, der Bruder des Basilius, feierte und in 
welchem er seine Tugenden und die Grofie seines Adels 
bescbreibt *). 

Sein Sehuler Mar Isaak der Syrer*). 

Yon ihm stammt das bekannte Predigtbuch^). 
Er ist einer von denen , auf deren "Worte die MSnche 
bauen und nach deren Thaten sie sich ricbten. Das 
Buch enthalt viele gottliche Weisheit und geistliche ' 
Lehren. Es sind 40 Predigten und 15 besondere Sprltehe. 
Aus dem Syrischen in das Arabische ubersetzt von dem 
Diaconen 'Abd Allah b.elFa(}l«). 



Df.224* 



a) R worin er ihm das Martyrium — mitteilt. 



..- 1. 



'I 



1) cf. PRE IV 68855-59; Bard. p. 289; Pitra, Analecta sacra T. IV, p. 241 
—254, 261—276; TJri 104 p. 46 No. 2. 

2) cf. BO I p. 149, 150; Nat. 135 p. 29, 136 p. 30; 137 p. 30, 138 p. 30, 
139 p. 30 No. 1, 140 p. 30, 257 p. 69, 151 p. 35, 265 p. 73. 262 p. 71 ; Vat. 67 
p. 129, 68 p. 132, 75 p. 156, 556 p. 547, 463 p, 522, 625 p. 567, 182 p. 329, 
644 p. 577, 640 p. 576; Brit. 23 p. 26—29, 25 p. 34, Uri 60 p. 39, 65 p. 40, 
8S, p. 43; Eie« 36 p. 25, 37, 38 p. 26; Nic. 37, BMLP 71 p. 127; Barb. VI 70. 

8) cf. Vat. 463 p. 522 , Uri 65 p. 40, Nat. 139 p. 30, Vat. 657, p. 583, BO I 26. 

4) Duval p. 340 ff., 236.; 

5) Nat. 173 p. 43, 157 p. 39, 265 p. 73 No. 9, 257 p. 69 No. 8; Vat. 81 
p. 185, 560 p. 548. :: . v , . : . 

6) ca. 1050. Ueber ibn als Bibelubersetzer cf. BO I 631 , Zeitscbrift far 
Kunde des Morgenlandes 1843.. p. 217, PRE* III 95; Vat. 4 p. 4, 146 p. 271 
No, 5, BMLP 22 p. 64, 34 p. 73. Seine Psalteriibersetzung ist in Aleppo 1709 
gedruckt. ■■:...::-:■.:„ 



Aba 'IBarakat's Katalog der christliclieii Schriften in arabischer Spracte. 677 

Der Heilige Antonlns Oj der Vater der Monche. 
Man sagt, dafi von ihm einige zwanzig Brief e^) 
existieren , die sich koptisch , niclit in das Arabische 
ubersetzt, in seinem Kloster | in der "WUste befinden«J. V p. 234 
Es stehen darin^^ auSerordentlicb nutzliche Dinge und 
kostliche, gewinnbringende Bestimmnngen, Von ihm 
stanunen ferner Crebote uber die Mi5nchscanones^) 
und das Leben der IHonche. 

Der Heliige Sinuthius^ aus OberSgypten, 

Von ihm stammen viele auggezeichnete Zate- 
c h e s e n, welche erlenohtende Lehren und eine kostliche 
geistliche Philosophie enthalten. Die meisten derselben 
befinden sich koptisch in Oberagypten. Einige sind je- D f, 225» 
doeh auch in das bultiairische Koptisch und andere in 
das Arabische ubertragen. , 

Der geistliche Scbcich, welclier seinen Namen rer- 
deekte^ aber seiu TTissen Sffcntlieh zeigte"^. 

Von ihm stammt ein kostliches Buch, welches 25 
Homilienj 48 Briefe, 3 Abhandkngen und 5 Fragen 
und Antworten in zwei Briefen enthalt, mit welchen er 
es abschlofi. 

Mar Simeon Stylites. 

Von ihm stammt ein Buch mit 36 Abhandlun- 
gen^), und Antworten auf 41 Fragen^), welche an ihn 
gerichtet warden , und 15 Spriiche % 

EpipliaDius, Biscliof von Cyprus. 

Von ihm stammt das Buch elHaugalj man sagt, 
dieser Name sei gleich elAugal, und das ist das kop- 



a) R befinden: auBerordentlich lus.w. 

d) D Sinutins. 

e.d) n dessen Name verborgen, aber deasen "Wissen offenbar ist. 



1) cf. Bard. p. 244. 

2) Ueberaetzt von Abr. Ecchellensis MSG 26 col. 1000 ; cf. Stern p, 27. 

3) Lateinisch MSG 26 col. 1000; cf. Vat. 662 p. 684, 663 p. 586. 

4) Uri 72 p. 41; Nat. 149 p. 33; Vat. 80 p. 179, 147 p. 273, 70 p. 143, 

5) Nat. 253 p. 68 No. 2, 149 p. 33, Vat. 80 p. 179. 

6) Nat. 149 p. 33; Vat. 80 p.' 179; cf. Duval p. 352. 



678 Wilielm Riedel, 

tische eYXA.^» was ^der Hafen" bedeutet^). Ea") 
Landelt fiber "^ .... 

Ferner ein S^aiDt'SQog mit einem Commentar iiber 
die sechs ersteu Tage ^). 

Severianus, Bisehof Ton Gabala**. 

Von ibm stammt ebecfalls ein Bucli ^|ai{ft£poff^). 

Eusobius TOn Caesarea. D f . 225^ 

Von ibm stammen Erklarangen zu den Para- 
grapben der beiligen Evangelien^) 

nnd verscbiedene tbeologiscbe Abhandlnngen. 

Per Sclieicli Abu Zakaiflja Jay aj h. 'Adi *). 

Seine Werke sind : 

1) Die Gegenschrift gegen das") Bucb'> des*' 
*Abn 'Isaj elVarraq iiber die Grundfragen der Ee- 
ligion and iiber die Dreiheit und Einheit^. 

2) Ein Brief zur Widerlegung des Nesto- 
rianismus, zn dem ancb elf Fragen^' an sie und iiber 
sie gebbren , woranf ein anderer Anhang iiber dasselbe 
folgt. Urn die Abfassung dieses Briefes bat ibn 'Abii 
IQasim b. 5abib«>. 

3) Eine Abhandlung zum Nacbweise des 
Irrtumes-^ jenes Nestorianers, der sehr einge- 
nommen war von der Rede des 'Abu lljusein, bekannt 
als Ramaq^ welche er zur TTnterstiitzung des Nestoria- 
nismus gebalten batte^. 

4) Eine Abhandlung zum Nachweise der 
Wabrheit des Evangeliums mit Beweisen und 
Argumenten^). 



o) D > * 6) V 5aila; cf. fol. 238*. c) R > 

d) R Briefe. e) Anders S. 703. f) DVB des Schattens. 



:! 1) Gemeint ist der 'A'yv.v^at6g, 

2) Des Epiphanius Bemerkungen iiber die 'Weltgeschichte und die Patriarchen 

^ cf. Nat 40 p. 8 No. 4. 

I 3) cf. Fabricius-Harless X 508, Bard. 262, 331, Gennadius de virig ill. c. 21 ; 

^ Nat. 68 p. 15 No. 4. . 

i 4) cf. KRQ 77. 5) t Bagdad 974 D; cf. Nat. 169 p. 41. 

:i 6) Nat. 167 p. 40, 168 p. 41; Tat. 133. p. 258, 141 p. 267. 

i ■ \ - '^) "Vat- lis P- 234, 107 p. 233, 114 p. 233. 

? 8) «f' KKQ p. 77; Tat. 115 p. 234, 127 p, 252, 134 p. 259; Nat. 173 p. 43. 



IaDu 'IBaralcaVs Katalog der christticHen Schrito in arabischer Sprache. 679 

Der Scheicli AM Ishaq Ibrahim b. Zur'a, 

sein Schiller^. 

Seine Werke sind: , ., -, t, ■„ + 

1) Ein Brief uber die WaLrheit der christ- 

llichen und die Falschheit der jiidischen Religion. _ 

2) Ein Brief uber die Erwahnnng der Drei- 
iheit, dafi namlich die Christen niemals sagen, sie er- 

i wahnten die Einheit oline jene. , „ ,, t «« "n f 926* 

^ 3)Eine Abhandlung daruber, da6 die Jaco- D f. 226 
I biten von der Lebre frei seien, daii die Leiden auf das 
! Wesen des ewigen Sohnes kommen. 

4) Eine Abhandlung mit vier Untersuehungen 
I iiber die Yereinigung, welche die Christen lehren. 

5) Seine Antwort auf die Schrift des Abu 
i'lQasim elBalhi. betitelt: ^Erntlinge des Nach- 

weises", in welcher er die Christen widerlegte. 

6) Eine Abhandlung, welche er dem ^^^f^- 
: kariija''), seinem Scheiche, widmete, der ihm die Ablas- 
^ sung derselben in einem Glesichte") nabe gelegt hatte, 

; uber den Yerstand, und da6 letzterer zusaramengesetzt 

' 7) Eine Antwort auf Fragen, nach welchen 
ihn Abu ^alim elBuhturl ans Majjafariqm fragte. 

Der ansgezeichnete Hermes der Welse. 

Yon ihm stamint ein Brief, in Wchem er die 
i Seele anredet und welcher fiber die Weisheit der m- 
I losophie^> handeU und geistHche ErmahnungMi und ver- 
; nunftige Analogieen enthalt, im ganzen 14 Kapitel. iLv 
\ heifit „der Brief der Sinne*"*)- 

Die Nestoriancr im Osten und anderswo. 
'Ammar aus Basra. 

Yon ihm stammen: „ ,. . * 

1) Das Buch desBeweises derReligion auf 

I Grund einer Erorterung der gottUchen Oekonomie. 

I .) R Uber die teicbte, daB einige von ibnen in den Bereid. des Geistes fallen. 

6) R von Pbilosophen. 
—Ir^mt der Patriarch Abraham b. Zur'ah der Syrer 975-978; cf. Stem 

! p. 18, Gutschmid p. 510, 

. 3):'Ba^>U3iVat.ia2p.329Ko.3iKa.49p.l0Ko.9. 



ggO "Wilhelm Riedel, 

2) Das Buch der Fragen und Antworten ^), 
in vier Abhandlnngen mit 102 Fragen: I: 28; II: 14; 
ni: 9; IV: 51. 

^Amr") Tbf, Mattaj aus Tirhan*>. Df.226^ 

Von ihm stanrmt das Bnch „Das Schlofi zum 
Ausschauen und zum Streiten". „Das ScHoB", 
das heifit die Burg % Es besteht ans zwei Teilen nnd 
enthalt 30 §§ in 7 Kapiteln. 

Kap. 1. Das Gebande'^): 1 §. 
Kap. 2. Die Klarlegung-^^: 3 §§. 
§ 1. Die Einheit des erhabenen Gottes. 
§ 2. Die Ueberzeugung von der Vereinigung des 
.: Logos mit dem Menschen und der Erscbei- 
nung Christi als des Geborenen. 
§ 3. Der Glaube an Gott imd die Dreibeit seiner 
Personen. 
Kap. 3. Die Ecksteine: 4 §§. 
§ 1. Ueber die Erbabenbeit der Taufe. 
§ 2. - Ueber die Majestat des Opfers von Brot 

und Wein. 
§ 3. Die Hinweise des Evangeliums auf die Gott- 

beit und Menscbheit. 
§ 4. Teber die Bedeutsamkeit der Gestalt des 
Kreuzes. 
Kap. 4; Die Dampen: 7 §§. 
§ 1. Die Scbonbeiten der Gottesfurcbt. 
§ 2. Die Gluckseligkeiten der Liebe. 
§ 3. Die Tugenden des Gebetes. 
§ 4. Die Riibmlicbkeiten des Fastens, 
§ 5. Die Mtzlicbkeiten des Alraosens ^. 
8 6. Die Scb(5nbeiten der Demut. 



o) R Omar. 6) K aus Tabartan. 

c) R? d) d&5 Gebaude. 



^: 1) Brit. 802 p. 365. 

j; 2) Der Titel ist im Arabischen als Fremdwort empfunden worden. Es ist 

C| das Syrische )J*^, wie der Verfasser ja auchSyrer ist. Handschriften: Vat. 688 

•^i p. 595, 108 p. 219, 109 p. 220, 110 p. 224, 126 p. 250 No. 7, 98 p. 205, 99 p. 206, 

■X Nat. 199 p. 49; cf. BO Ilia p. 580, Duv. 211. BO HIa 586 findet sich ein TeH 

■|i imserea Testes abgedruckt. . 

It. ■' 3) sXfliJ ist wohl ScbreibfeHer fur xScXwJl ; cf. Mai IV p. 220 ; misericordia. 



Ill 



Abu 'IBarakat's Katalog der christUclieii Schriften in arabiscUer Sprache. 681 

§ 7. Die Erhabenheiten der Heiligkeifc. 
Kap. 5. Die Pfeiler: 7 §§. 

§ 1. Das Ende") der Welt. 

§ 2. Die Wahrlieit der Auferstehmig , der Ab- 

rechnung und der Strafe | iind der Vergel- D f. 227* 
tung. Das ist das Ende des ersten Teils. 

§ 3, Beweis''^ dafi Isaac der Geopferte war^). 
Das ist der Anfang des zweiten Teils. 

§ 4. Aufstellung der Beweise fiir das Kommen 
Christi. 

§ 5. Die Annalime der Vorschriften, Regeln und 
Canones von den Aposteln und ihren Nach- 
folgern *). 

§ 6. Befestigung des Glaubens und Widerlegung 
- der Neuerungen in der Religion. 

§ 7. Die ScLriften des Alten und Neuen Testa- 
ments. 
Kap. 6. Die Graben^: 4 §§, 

§ 1. Ueber die Prosternation nach dem Osten. 

§ 2. Ueber die Ebrung des ersten Tages. 

§ 3. Ueber die Fesselung der Taillen mit GUr- 
teln und das Brennen der Dampen und den 
Weibraucb und das Psalmensingen. 

§ 4. Deber die Woblgefalligfceit der Bufie. 

Kap. 7. Die Garten^- ^ §§• 

§ 1. Ueber die Unterlassung der Besclineidang. 
§ 2, Ueber die Ereigabe der Arbeit am Sabbat. 
§ 3. Ueber die ErlaubniG der Speisen, die friiber 

ausgescblossen waren. 

§ 4. Tadel der Juden und Nachweis ibrer Ver- 

leumdungen. 

Das ist das Ende. Es finden sich darin Ansicbten 

und Ausspriicbe der Leute, die man aufgeben und vor 

denen man sich huten muB. Die meisten davon bat der 



o) V Die Schopfung; ebenso Mai IV p, 220: conditas mundi. 
6) D § 3 beweist, dafi 



1) und nicht Ismael; cf. Tabari I 390ff. 

2) cf B Ilia p. 320. Dieser Teil ist beraiisgegeben unter dem TUcl. 
Maris Amri et Slibae de Patriarchis Jfestorianorum commcntaria ed. lI.Gismondi 
(= ex libro Turns Cap, V. Sect. II § 1) Romac 1897 

3) B.O. lUa SaS: ^Disputatip". 4) B-O. Ilia 585: „Subtaitas«. 



g82 Wilhelm Kiedel, 

Yerfasser im fiinften Paragraplien des funften Kapitels 

vorgebracht, welches sioh mit der Annakne der Bestim- 

mungen, Eegeln und Canones der auserwahlten Apostel 

I und der nachfolgenden Yater befafit. Der grbfite Teil D f.227^ 

desselben iat vollgestopft mit der Aufzahlimg der Ka- 

tholici des Ostens und den Naohrichten von ihnen. Wer 

aber Interesse daran hat, niitzliche Stellen, welche dieses 

Buch enthalt, zu citieren, der wird durch solche Dinge 

nicht gestSrt werden, 

Ibrahim h, 'Ann, der Schuster. 

Yon ihm stammt das Buch der Auflosung der 
ZweifeP), welche einige Juden gegen die Schriften 
der Christen vorgebracht haben, dafi sie sich namlich 
widersprechen, und der Widerlegang solcher Behauptun- 
gen derselben. Die Zahl der Kapitel betragt 127 °>. 

Der Treise Jabjaj ana isealon. 

Yon ihm stammt das Buch iiber die Schopfung 
der Welt. Dasselbe ist nutzlich zur Beendigung des 
Zweifels, welcher durch die Lehre von der Ewigkeit 
derselben ^> iiber den Yerstand kommt. 

Der Seheich JahJaJ h. Hariz'^), 

Yon ihm stammt eine Abhandlung fiber denPrie- 
ster und das Priestertum. 

Ahu Qnrra, Bischof von Harran. 

Yon ihm stammt eine betannte Disputation und 
Abhandlung en^). 

Mar Ella J Metropolit von Nisihis')* 

Yon ihm stammt ein Brief fiber die Enthalt- 



0) R 117. 

1) Oder: Durch die, welche die Ewigkeit der Welt behaupten. 
c) R Harir. 



1) cf. Nat. 166 p. 40. 

2) Nat 70 p. 16, 71 p. 17, 82 p. 20, 198 p. 49; cf. MPG 97 col. 1461, Fa- 
bricius-Harless X 364, Cat. des mss. syriaques de la Bibl. nat. No. 238 fol. 167. 

S) t 438 H, 1360 Gr = 1049 D; cf. Maris Amri etc. versio Iat. ed. Gis- 
mondi p. 67 (cf. S. 684 A. 2), Duval p. 394 , BO HI a p. 270 ff. 



kbu nBarakat's Katalog der christliclien Schriften in arabisclier Sprache. 683 

I 

^amkeitO, welchen er an seinen Bruder Abu Sa^id 
kan§ur sandte und mit interessanten GescMchten wie 
Ut Edelsteiuen besetzte , namlich mit Anekdoten von 
IWeisen und Monclien, formvollendet in der Abfassung 

iund wundervoU im Stil. . -n 4? ooQa 

I Welter ein Brief uber die Dreiheit und D f . ^28 

lEinheit'). 

I'erner eine Anzahl von Briefen. 
I Er wird zu den verdienstHcben Mannern gerechnet. V p. ^db 

Der Weise Hnnein b. Ishaq der Arzt *). 
Yon ihm stammt eine Abhandlung uber die 
iQualitat des Begriffs der wahren Religion*). 

Israel, Biscliof von Kaskar. 

Von ihm stammt ein Bucb iiber die G-rund- 
Ifragen der Religion^). 

Thaddaus«5 aus Edessa, weleher auf der Insel 
Bakrin'), einer der Inseln im Roten Meere, wohnte. 
Von ihm stammt das Buch „Der Lehrer und 
der Schiiler", welches 43 Abhandiungen enthalt. 

Paulus aus Basra, MetropoUt von Nisibis^. 

Von ihm stammt ein Brief, in welchen er das 
aufnahm, was ihm in dem Streite uber die Grundlagen 
des Glaubena mit dem Konige Justinianus, dem Konige 
der Romaer, begegnete'). Als er im BegrifP war, zu 
ihm zu reisen, schrieb er ihn an Qisvaj, den Arzt des 
Konigs. 

~^^~^^^ b) K Tairfa (lies Taran?). 

^^^144 p. 270, 181 p. 328 No. 2, 126 p. 250 No. 10, UB p. 234 No. 3. 

3) ttislf. Duv p. 386, Mas'udi's kitab aUanbSli ed. Goeje p. U2, PRE' 

HI p. 91; cf. aucli S. 672. 

4) cf. KRQ p. 77. BO IHa 165. 5) Nat. 309 p. 85 

6 Ein MetropoUt Paulus von Nisibis hat 555 eine Synode unterschneben j 
cf Braun p. 161 B. 1. Seine Werke werden BO II 87 aufgefuhrt E^anderer 
LZ^i%.ui.s von Nisibis ist 641 gestorben; cf. Braun p. 94 und m.t de 
Mar Jabalaha ed. Bedjan p. 206—274. 

7) cf. Duv. p. 349. BO Ilia 632, H 89. 



I - 
i ■ 









gg^ Wilhelm Uiedel, 

Eliasj Bischof Ton Edessa. 

Yon ihm stammt eine Abhandlung iiber") den 
Anfang des Evangeliums des*'> Matthaus*). 

Cyriacus der €trosse '). 
Von ihm stammt eine Rede, in welcher er einige 
Spruche aus den Brief en des Panlua eommentiert , und 
anderes. 

Theodorua der Exeget , einer der Lehrer der Syrer. D f. 228^ 

Yon ilim stammt ein Commentar zu einigen 
Briefen des Paulas und den Greschichten der Apostel. 

Und von dem bei seiner Partei als Wunder'') des 
Wissens gepriesenen Presbyter AM 'IFarag b. clTajJib, 
dem Sehreiber des Katbolicus Timotheus ^), stammen : 

1) Eine Sammlung von Commentaren zu den 
beiligen Evangelien^, welche irgend ein Jacobit 
revidierte und aus ihnen die Ausdriicke, welche der Lehre 



a) K + iiber die ErMarung des Anfanges. 

h) B. > c) "S. als groBes "Wunder. 



1) cf. Duv. p. 384, 

2) cf. KRQ p. 151, Oriens cbristiaDas I p. 111. Jedoch hat schon Assemani 
m SteUe des Katholicus Timotheus den Patriarchen Elias gesetzt, und noch rich- 
tiger wird man heute dafiir den Patriarchen Johannes VII. einsetzen; cf. Mans 
Amri et Slibae de Patriarchis Nestorianorum commentaria ed. H. Gismondi, P. II. 
Amri et Slibae textus versio latina. Romae 1897 (= ex libro Turns Cap. V. 
Sect. II § 1) p. 56: Johannes VII, 1324-1333 Gr. (= 101S-1O32D). Ei autem 
fuit amanuensis philosophus peritissimus et praestantissimua doctor Ahulfaragius 
Ben at-Tayyib. — p. 57. EUas I 1339-1360 Gr (== 1028—1049 D; er stammte 
aus Tirhan) Abu at-Tayyih summum honoris gradum apud eum tenebat. — ibid. 
Eius tempore ohiit senex sapientissimus, philosophus summus, doctor praestantis- 
simua, interpres sacrorum librorum sanctus Abulfarag 'Ahdallah filius Tayyib et 
in ecclesia Dartae conditus est anno hegirae 434 (inc. 21 Aug. 1042). Eius tem- 
pore e vivis excessit pater sanctus Mar EUas metropolita Nisibis cognomine natus 
Ben-senni anctor libri Sessionnm et libri de Consolatione et interpretationum 
438 H (inc. 8. Juli 1046). — Dazu stimmt, daB Ibn elTayyib eine Schrift des Me- 
tropoUten EUas von Nisibis approbiert hat (cf. Mai 326 No. 180 sec. 14 , KRQ 
150). Vergleiche noch BO Ilia p. 547, Steinschneider , polemische Litteratur 
p. 52, "Wustenfeld, arabische Aerzte No. 132, Ibn AM Oseibija ed. MuUer. 

3) cf. KRQ p. 150 No. 7, Vat. 86, 37 p. 78, BJBNN p. 223 No. 60, RieU 
15 p. 12, Leiden 2375, Nat. 85 p. 21, 86 p. 21 BO Hla p. 547. 



Abil 'IBarakat^s Katalog der christlichen Schriften in arabischer Sprache. 685 

der Nestorianer entsprechen, entfernte. Dann wurden 
davon verscMedene Copien genommen, die ansgezeich- 
neten Seiten derselten zu genieBen und die (redanken, 
aus welchen viele schopfen konnen. 

2) Von ihm stammfc weiter das Buch; Bas Recht'*> 
der Christenheit^), eine Sammlung der kirchlichen 
Canones und der ostlichen*) und westlicken ''^ Synoden. 
Ein VerzeichniB seines Inkaltes wurde schon hinter dem 
Verzeiohmfi der Canones gegeben. 

3) Weiter eine Abhandlung Uber die Bufle^) 
mit Definition und Partition ihres Begriffes in 14 Ka- 

pfteln, 

4) Weiter ein Buck mit dem Titel: ^Das Para- 
dies der Kirche"^), Aufierdem nock eine Anzahl 
von Werken''). 

Die Malakiten. 

Der aiOneh Antioehns''> ans der Laura dcs Saba D f.229 
bel Jerusalem. 

Von ikm stammt das Buck: Der Sammler. Ks 
keiBt auck Uavddx'crig^ und bekandelt die Grund- 
fragen wie die nakeren Einzelfragen der Religion in 63 
Kapiteln. Die Jacobiten kaben es abgekurzt , damit 
nickts Zweifelhaftes darin steke, und es redigiert^). 

Johannes, AM des Klosters*^ vom") Bergc Sinai. 

Von ikm stammt ein Buck: j,Die Leiter der 
Vollkommenkeiten", welckes er verfaBte und an 
Jokannes , den Abt des Klosters Kaitku, sandte % Es 

a) D das Kkchenrecbt. &) B der westlichen and Ostliehen, 

c) D Abtiocbus. 

d) V fagt am Kande die Anmerlning ein: navSoxfjs, das ist der Vater Anba 
Johannes aus Qfls, Biscbof von Koptos. 

e) K des Berges, 



1) cf, KRQ p. 148 ff. 

2) cf. KRQ p. 150 ^0. 8. Nat. 173 p. 43 No. 17. 

3) cf. KRQ p. 160 No. 4, Stem p. 20 n. 55. 

4) cf. KRQ p. 150. ,^ ^ 

5) MPG 89 col 1421-1850. Bard. 532. Nat. 181 p. 45, 182 p. 46. \at. 72 
i p. 145. Eine atbiopiscbe Uebersetzung findet sich Cat. ^tb. nat. p. 99. 

6) Vat.. 400 p. 500, 474 p. 528, G72 p. 588, 073 p. 589, Nat, 157 p. 38 No. C, 



f ] QQQ 'Wilkelm Riedel, 

entLalt 30 „Stufen". Der grbSte Teil behandelt das 
MonclitTiin und die Moncke. Man nennt es auch das 

„Stufeiibuch«. 

Der Presbyter Abu "All b. Jumn, der Arzt. 

Yon ihm stammt eine nutzliche Abhandlung uber 
das "Wesen des Glanbens der Christen i). 






Die spSteren and die zeitgenSssischen Jacobiten. 

Anba Sereras, BiscLof Yon eUsmuneIn, Sohn des 
eOIn^afifa', der agyptiscbe Scbreiber^), 
Pie Zahl seiner Werke betragt 26«). 

1) TJeber die Einbeit, 

2) Ueber die Vereinigung. 
3)^> Das glanzende Bueb'^) zur Widerlegung der 

Juden und der Mu'tazila-Secte. 

4) Das formvollendete Buch fiber denselben Gegen- 

stand. 

5) Zur "Widerlegung des malakitiscben Patriarcben 
Sa'ld b. Batriq^), der bekannt ist als Ibn elParrag, | der D f.229** 

jfjii Yerfasser der Chronik ^). 

1^1 I 6) Die Klarstellnng und ausfilhrlicbe Darlegung zur 

I ' 1 1 ' "Widerlegung des Nestorias und seiner Secte. 

\\\\'. 7) Ein Brief uber die Religiositat , weleben er an 

iilP den Schreiber Abu 'IJumn Quzman b. Mlna'*'*) schrieb. 
\\\\ 8) DieKette von Edelsteinen und Perlen zur Wider- 

; I : legung der Lebre von der Bestimmung und dem ScMcksal. 

I ri 9) Die Sitzungen {Hcc&vd^aza). 

; f 10) Die Medizin des Kummers und Heilung ] der Be- V p. 237 

;j trUbniB and Zurechtweisung der Deidensobaften ^). 

i ;;} 11) Die Yersammlungen (Synoden)^. 

i -■■'■, i ^__ 

■1^ ' o) D 24, 

; ,,^ fc. c) B 2) Ueber die Vereinigang, das glanzende Buch. 3) Zur Widerlegnng u.8.w. 






161 p. 39, 162 p. 39, tJri 59 p. 38, 77 p. 42, Leiden Y p. 86, BJBNP p. 399 
No, 32. Kruinl)acher» p, 143 f., PRE" IX p. 305, MSG 88 col. 583 ff. 

1) Vat. 135 p. 260, 127 p. 251. Nat. 173 p. 43; cf. B. Abl 0§eibija. 

2) cf. BMLP p. 412 , BO III 573 , Gutsehmid p. 401 , Stem n. 44. Seine 
Patriarchengescbichte ist ausgezogen von Renandot in der Historia patriarcharum 
Alexandrinorum, Paris 1713, 4»; cf. Stem n. 4. 

S) cf. Gutschmid p. 399. 3a) cf. Abu Salib p. 118. 

4) cf. Nat. 172 p. 42, 173 p. 43, 212 p. 53. Vat. 141 p. 267. 

5) cf. TJri 82 p. 43 No. 2. 6) Vat. 92 p. 199; 155; 74 p. 151. 



Abu 'IBarakat's Katalog der christlichen Schriften in arabischer Spraclia 687 

12) Erklarung des orthodoxen Glaubens^). 

13) Ein Brief iiber den Zustand der Kinder, sowohl 
der Grlanbigen wie der Unglaubigen, und wie die Seele 
beim Gerichte besteht, 

14) Die eindringende Untersncbung oder die Leuchte«> 
des Yerstandes. 

15) Die Reise. 
16)^) Der Sieg''). 

17)") Die Ordnung des Priestertums, oder die Aua- 
stofiung aus den rd^etg der Kirche*). 

18) Ueber die Unterschiede der Kirchenparteien ^). 
Id)^^ Die Urteile. 

20) *5 Die Erkiarung der Vereinignng und^ der 
Lehre von der Fleischwerdung des Herrn — Preis ihm ! 

21) Erklarnng der heiligen Evangelieu. 

22) Antworten anf die Fragen des Ibn Grarud ^). 

23) Erklarnng der Grnndlagen der Keligion , der 
Anordnnng der Litnrgie, des "Weihranchs, des Kreazes- 
zeicLens nnd der Abstammung der Madonna. 

24) Das Bach: Knrze Erklarnng des G-laubens^). 

25) Das Bnch der Gleichnisse nnd AUegorien. D f. 230* 

26) Das Bnch der Belehrnngen iiber die Beichte der 
Siinden. 

Inha Michael, Metropollt'^^ ron Damiette*). 

Von ihm stammt ein Bnch, welches er betitelte; 

Die Sehnsucht dessen, welcher fur sich die 

Erlosnng nnd das Entkommen am Tage der 

Vergeltnng sucht. Es enthalt 5 Kapitel mit 24 

Paragraphen. 

Kap. 1. Ueber die Fleischwerdung Grottes des 
Wortes, und dafi er eine Person und eine Natur ist: 

4 §§. 

§ 1. Ueber die FeststeUung der Einheit der Person. 



a) V der ScUussel. 6) V > 

c) V 16 <J) V 18 

e.f)Y 19) Die Erlenchtnng der Vereiiugung 20) Die Lehre n.s.w. 

0) "V Bischof. 

1) cf. KRQ p. 18; Yat. 106 p. 216, 623 p. B66 74 p 151 No. 5. 
aUat 49 p. 10 No. 10. 'll'^y'^-'f, 

4) Nat. 170 p. 42. 5) ^at. 171 p. 42. 

6) KKQ p. 89f. .„ 

iCgL G.n. d. Wi«. N«hrieht«L PmoIoji-W-tor. EU«o. 1W2. Hea 6. 4b 



'■'i- ': I 






'■X' 



ill 



^gg Wilhelin Uiedel, 

§ 2. Ueber die restatellung der Einheit der Natur 

— das ist „das "Wesen". 
§ 3. <») Ueber die Einbeit des "WoUens and Ver- 

langens. 
§ 4. ^) Unterscbeidung zwiscben der speziellen Got- 

tessobnschaft und anderen Arten. 
Kap. 2. Definierung des Leibes, in welcbem sicb 
die Person des Wortes Gottes verkorperte : 4 §§. 

§ 1, Dafi der Leib eine Person mit einer Natur ist. 
§ 2. DaB der Leib vom Heiligen Geiste stammte. 
§ 3. Dai3 die Form von der gottlicben") Jungfrau 

Maria stammte. 
§ 4. Dafi sein Anssehen von diesem Leibe nnd vom 

Heiligen Geiste stammte. 
Kap. 3. BaB der Leib der Leib Gottes war: 2 §§. B f. 230'' 
§ 1. Ueber die Feststellung des Leibes nach der 

vorhergebenden Erklarung. 
§ 2. Widerlegung derjenigen, welcbe den Heiligen 
Geist lastem, von welchem der Leib Gottes 
stammt. 
Kap. 4. Bafi Jesns Cbristus der Sohn Gottes ist, 
und dafi man ihn nicbt als Menscben bezeicbnen sollj 
sondern als Gott: 4 §§. 

§ 1."^ Bestatigung der Verwandlung ^^ des Wortes 

in Leib and des Leibes in "Wort. 
§ 2.J^ Ba6 Jesus der Sohn Gottes ist. 
§ 3.^) BaB derjenige, welcher Wunder'^) ubte, der- 

selbe iat, welcber Schwacbe-^O ubte. 
§ 4.*) BaB seine Worte und Tbaten von einer un- 

teilbaren Person ausgiengen. 
Ferner sammelte er eine Sammlung aus den 
Canones, welcbe in Kapitel eingeteilt ist^). 

Anba Petms, Bisclxof von Blalig. 

Von ihm stammt ein Buch, welcbes die Nenernngen 
der Parteien aufzahlt and den Titel ^^die Sect en" 



o) D > &) D > c) V > c) V Notwendigkeit. 

d)f)g)i) D > A) ein arabisches WortSpiel. 



1) Neben der von mir KRQ p. 91 ff. benutzten Berliner Handscbrift Diez A. 
quart. 117 befindet sicb. nocb eine unter den Neuanacbafiiingen der Vaticana (Vat. 
K'lJ Suppl. 907 (123) saec. 15). 



Abu 'IBarakat's Eatalog der christlxchen Schriften in arabischer Sprache. 689 

fiihrt ^). Es enthalt eine Aufzahlung der Neuemiigen 
der Nestorianer, der MalaMten nnd der Syrer, und eine 
Widerlegung derselben. 

1) Der erste Paragraph nach der Einleitung: Wi- 
derlegung der Malakiten in betreff des Punktes, daS 
sie uns wegen der Lehre von einer Nattir, einem Wesen, 
einem Handeln **> und einem "Willen fiir Ketzer erklaren. 

2) *^ Zweite Widerlegung dessen, daB sie uns wegen 
des Kreuzes mit einem Finger Vorwurfe machen, wah- 
rend gerade sie mit den beiden Fingern aiindigen. 

3) Dritte Widerlegung, dafi sie sagen, wenn wir 
das Trishagion spracben, bezogen wir die Geburt, die 
Kreuzigung und die Auferstebung auf die Dreibeit. 

4) Vierte Widerlegung ibres Vorwurfes gegen uns, 
dafi wir das fiiSpov in das Taufwasser tbun^). 

5) Eunfte Widerlegung ibrer Bebanptung, daB wir D f. 231» 
das Opfer durcb die Communion an jedem Tage ver- 
acbtlich macbten. 

6) Secbste Widerlegung ibres Vorwurfes gegen uns 
wegen der Bescbneidung. 

7) Siebente Widerlegung ibres Vorwurfes gegen uns 
wegen der Verwandteneben. 

8) Acbte Widerlegung ibres Vorwurfes gegen uns, 
daB" der Diacon zu jung dargestellt (geweibt, Num. 8, 13) 
werde, und daB er nacb seiner Darstellung heirate. 

9) Neunte Widerlegung ibres Vorwurfes gegen uns, 
daB wir nnsere Toten obne Opfer begraben. 

10) Zebnte Widerlegung ibres Vorwurfes gegen uns, 
daB wir in der Wocbe vor der Quadragesima fasten, 
indem sie glauben, daB wir sie zu der Gesamtbeit 
recbnen. — Daranf folgt : 

Erwabnung''^ dessen, worin die Praxis der 
erwabnten Partei (der Malakiten) von den Ueber- 
lieferungen der Kircbe abweicht. 



6) Von der folgenden Aufzahlung giebt V nnr den Inhalt an mit den Worten: 
„Die Widerlegung der Malakiten: 10 Antworten auf ihreVorwUrfe gegen uns und 
ihre Abweichung in ihren Sitten". ,. t^ , v -rx 

c) Den Inhalt des folgenden Abscbnitts giebt V nur durch die TJebe rschnft 

^20 Neuenmgen der Malakiten" an. 

1) Vat. 107 p. 217, 74 p. 160. 2) cf. Oriens christ. I p. 39 Z. 2. 



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1- i j! ; - 

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gOQ Wilhelm Riedel, 

1) Ihre Abweictnng darin, daB sie das Opfer kalt, 
von gestern oder noch alter, darbringt. -n f odu 

2) Dafi sie das Opfer rtmdsehneiden. ^ i- ^^^ j 

3) Die Form ihrer Darbringimg des Opfers. \ 

4) DaB sie die Messe in den meisten Fallen ohne 

Diaconen volLziehen. -, -o • i> 

5) Da6 sie bei ibrer Taufe niohts aus den Briefen ^ 

nnd dem Evangelium verlesen. 

6) Dafi sie in den Wohnnngen taufen. 

7) Ueber die Ehe, welche sie eingehen: in zwei 

Teilen: , „ m i. i, 

a) Sie treiben in ihrem Lande offenen Ekebruch. 

b) Ganz AebnHcbes treiben sie in Aegypten, Sy- 
rien xmd sonst. ^ 

8) DaB sie an den beiden Tagen, Mittwoch und Frei- 
tag in deii meisten FaUen im Jabre nnter dem Vor- 
wandevonFesten, die keine Herrenfeste sind, das Fasten 

brecben> 

9) Dafi sie am Mittwoch und Freitag der Niniviti- 
schen Woche^) das Fasten brecben und an diesen Tagen 
Fleisch essen, sowie dafi ihre Mbnche an ibnen Eier und 

10) Dafi sie am Tage des Festes des Krenzes, welcbes 
am 17. Tut = 14. Elul gefeiert wird, fasten. 

11) Dafi sie in der heiligen Quadragesima Fiscbe 

essen und Dattelweiu trinken; einige von i^^^^^ *^^^ _ 
das I in der ganzen Quadragesima, andere nur am Sabbat D t. ^6^ 
und Sonntag, noch andere nur am Feste der 40 Mar- 
tyrer und der Yerklindigung. Ihre DifPerenz in diesem 
Punkte gehort zu dem, was das Feststehen der Siinde 
ihrer aller in dieser Hinsicht bestatigt. 

12) Dafi sie die Prosternation bei den Gebeten un- 

terlassen. . i. • 

13) Ihre DifFerenz uber den Tag des Epiphamen- 
festes, und die Vernachlassigung seiner meisten Pflichten 
und die Verachtung der n^wpafior?;''^). 

14) Dafi sie die ubrigen Parteien der Christen herab- 
driicken und verachtlich. behandeln. 

1) cf. F. X. Kraus, Keal-Encyklopadie II p. 499; Augusti, Handbuch III 

p. 484; B.O. II 304, ^ ^ 

2) cf. Kraus, Realencyklopadie II p. 952. Dozy I 77 ^^^^ quatre-temps 
(trois jours de jeftne dans chaque saison). Abu Salili p. 307. Stern p. 23 n. 80. 



Abu 'IBarafcat's Katalog der christliclien Schriften in arabiacher Sprache. 691 

15) Da6 ihre Monche die „QaIansuva" ^) , welche in 
der Kirche „Helm der Erlosung"^) genannt wird, von 
iLren Kopfen zu werfen pflegen, nacMem der Priester 
sie ikaen aufgesetzt hat. 

16) Da6 ihre Monche beim Wegwerfen der Qalan- 
Suva einen Lappen nekmen, welcher als „Schulterfciich" 
bezeichnet wird, den sie mit einem Faden an ibren Hals 
binden, wahrend sie etwas anderes in Form eines Q-urtes 
auf ibren Kopf bringen, was sie als 'jTCoStoUialv j das 
beiBt „das Apostoliscbe" bezeicbnen. 

17) Da6 sie die Haare auf ibrem Kopfe wacbsen 
lassen, selbst ibre Mbncbe. 

18) Da6 die Syrer an einer Meinung festbalten, 
welcbe zur Verkennung der Einbeit fiibrt, wenn sie sich 
weigern, ) zu sagen, da6 der gekreuzigte Grott das Wort D £. 232*^ 

ist. 

19) Analog stebt es mit ibrer Messe, in welcher 
Siinde die Franken, die Armenier, die Syrer in Syrien 
und andere mit ibnen ubereinstimmen, 

20) DaB der Anagnost das Evangelium nur arabiscb, 
obne "Wecbsel, verliest. 

Aufzahlung der Neuernngen der Franken"). 

1) DaB sie wie die Malakiten zwei Naturen, zwei 
Wesen, zwei Handlungen und zwei Wiilen bekennen. 

2) DaB sie zn dem Glauben, welcben die 150 in Con- 
stantinopel verfafit baben, ibre Lebre „der vom Vater 
und vom Sobne ausgeht" hinzufiigen. 

3) Ihre Abweicbung inbezug auf die Taufe. Ibre 
Praxis bei derselben bat vier Febler: 

a) Erstens, daB sie kein iii^Qov in die Taufe bringen; 

b) zweitens, dafi sie bei der Taufe die Bezeicbnung 
unterlassen ^). 



a) Den Inhalt des folgenden Abscbnitts giebt V nur durch die Ueberschrift 
an: Aufzahlung der Neuerungen der Franken: 27 Neuerungen. 



1) Dozy U 401 S.V. g^jJE: Ce a«e les Coptes appellent g^^^jU ou jCm-^ 
est une bande, large de quatre pouces, et lougue d'un pied, qu'ils attachcnt sous 
le turban, et qui pend sur le dos, Lane M. E. U, 354. 

2) TftQiitstpaXaia xov catriQtov Eph. 6 17. 

3) cf. Orieus Christ. I p. 43 Z. 20. 



ii"! I 



092 Wilhelm Riedel, 

c) drittens, da6 sie iiber dem Taufwasser beten and 
die Thiiren bei demselben verscbliefien ; tmd wer 
getauft zn werden wtinscht, wird getauft, bis es 
austrocknet, dann giefien sie es fort nnd macheii 
anderes. 

d) viertens, dafi sie den Gretauften nicht | communi- D £.233* 
zieren lassen, sondern in seine Hand Salz nut 
etwas Speichel legen. 

4) Inbezug auf das Opfer. Auoh hierbei sind meh- 
rere Abweichongen za nennen. 

a) Betreffs des Ungesaaerten. Er fiibrt 14 Beweise 
dafur an, da6 ibre Yorwande dafiir binfallig sind. 

b) Betreffs dessen, dafi sie das Opfer kalt, einen 
Tag oder zwei oder mebrere, selbst bis zu Mo- 
naten alt, darbringen. 

6) Da6 der Presbyter bei ihnen an einem Tage zwei 
oder drei Messen auf einem Altare celebriert. 

6) Da6 ihre Priester vor der Messe dreimal den 
Mnnd ausspulen und mit ihren Fingern die Zahne rei- 
n[ nigen. 

J) Dafi sie den Presbyter als Knaben darstellen. 
j 8) Dafi sie die Heirat des Presbyters verbieten. 

: t 9) Dafi ihre Priester fremde Frauen unter dem Yor- 

wande des Dienstes baufig besnchen. 

10) Dafi der Presbyter bei ibnen ein Ritter wird 
und in den Krieg ziebt und Blut vergiefit. 

11) Dafi sie die beiden Tage beim Beginn der hei- 
! f ligen Quadragesima, Montag und Dienstag, das Fasten 
i :{ brecben. 

;;:! 12) Dafi sie am Mittwoch bestandig das Fasten 

i : , i breohen und Fleiscb essen. 
/; ; j 13) Dafi sie am Sabbat fasten. 

; ■; \ i 14) Dafi sie Blut und Totes und Ersticktes und von D f. 233^ 

■ i I wilden Tieren Gebissenea essen. 

■ 1 ; I 15) Dafi ibre Oberpriester Fleiscb und ibre M6ncbe 
■} ' j Fett essen. 

iS I 16) Dafi sie von den Schlacbtungen der Juden essen. 

; . ; I 17) Dafi sie die Opfer eine Zabl von Jabren bin- 

}i j durcb unterlaasen. 

.-;^y\\ 18) Dafi der Papa, wenn er die Messe celebriert 



1^" -^ 



Abu 'IBarakat's Katalog der christlichen Sehriften in araT)isciier Spracbe. 693, 

hat, von dem Blute nur ans einer Bohre?*), welche sie 
aus Gold Oder Derartigem anfertigen lassen, trinkt. 

19) Inbezug auf die Ehe, in zwei Abschnitten. 

a) Da6 die Manner sich Frauen oLne Gebet und 
ohne Krone nehmen nnd dann mit Kindern be- 
schenkt werden. Wenn sie es spater wollen, 
werden sie den Frauen mit einer Krone ange- 
trant; wenn sie es aber niciit wollen, sind sie 
nicht dazn verpflichtet. 

b) Da6 sie die vierte Ehe erlauben. 

20) Da6 sie Bilder fiir Grotzen halten. 

21) Dafi sie die Glaubigen znm zweiten Male taufen. 

22) DaB sie die Taufe ihrer Sklaven und Gefangenen, 
die bei ihnen sind, unterlassen, in dem Wahne, daB dies 
sie daran hindern werde, die Dienste jener in Ansprnch 
zu nehmen. 

23) Das Scheren ihrer Barte. 

24) Dafi sie die Bader mit entbloBter Scham betreten. D f. 234^ 

25) DaB sie das Bad mit Franen betreten. 

26) DaB sie denjenigen tSten, der von ihnen ab- 
weicht , Oder etwas an ihnen mlBbilligt. 

27) DaB sie die Bibeltexte andern und verfalschen. 

Aufzahlung der Neuerungen der Armenier. 
1)°) DaB sie das Opfer tmgesanert darbringen. 

2) DaB sie den Wein ungemischt darbringen. 

3) DaB ibre Oberpriester die x^^Q0^^v^« ^^^ ^^i®" 
stertmne gegen Geld empfangen. 

4) DaB sie beim ^^qov an Stelle des Olivenoles Se- 
samol gebranohen. 

5) DaB sie den Presbyter als Knaben darstellen ). 

6) DaB der Priester von dem Beichtenden Geld 
nimmt, angeblich, um ihm seine Siinden zu vergeben. 

7) DaB der Presbyter ohne Diaconen die Messe ce- 

lebriert. 

8) DaB sie das Opfer lange Zeiten unbeachtet lassen. 

9) DaB sie sich desFetten enthalten, aber die ubrigen 
gewbhnHchen Speisen essen, in der Meinnng zu fasten. 

a) V hat nur die Angabe : 17 Neaerungen. 



1) s'ui (Dozy I 836) bedeutet die Trompete, g^lLa cin GefaB von Messing. 

2) oigentl. „opfeni« cf. Num. 8i3,2i. 



I \ 



i ■■ h f 






gg^ Wilhelm Riedel, 

10) DaB sie am grofien Sabbat Eier nnd Kase essen. 

11) DaB ihre Priester das Eaar wachsen und unor- D f. ^^^ 
dentlicb uber die Schulter bangen lassen. 

12) DaB ibre Monohe und Oberpriester Tleiscb essen. 

13) Dafi sie die Gebxirt nicht mit den Christen zu- 
sammen feiern, sondern von diesem Tage an bis zum 

' 10. Tiibah^ fasten, dann am Abend eine Messe cele- 
brieren nnd dadurcb die Geburt feiern, und am nachsten 

Morgen die Tanfe. 

14) Dafi sie an den Sonntagen und den Festen und 
den 50 Tagen die Prosternation macben. 

15) DaB der Priester bei ihnen mit seiner Hand der 
Gemeinde opfert, wenn sie ihn dazu auffordern, und dafi 
er von dam Opfer etwas fur sicb nimmt , was ibm be- 

stinmit ist, 

16) Dafi sie der Gattin des Priesters verbieten, sicb 
nacb seinem Tode zu verteiraten , selbst wenn sie nocb 

jung ist. 

17) Dafi sie im Apostelfasten von den iibrigen Grlaubi- 
gen abweicben und sicb 40 Tage bestimmt baben, wahrend 
welcher sie eine Woche Pettes essen; und eine Woche, 
wahrend welcher sie essen, reicbt bis zu ibrem Ende. 

Aufzablung der Neuerungen der Syrer**). 

1) Dafi sie Oel und Salz an das Opfer thun. D f. 235^ 

2) Dafi sie den Biscbof unter 25 Jabren weihen. 

3) Dafi sie glauben, dafi die Nacht dem Tage voran- 
i geht.») 

I ' 4:) Dafi sie die Biscbofe von einem Throne auf einen 

andern versetzen, indem sie den einen zum andern hin- 
I zufugen. — Zu Ende ist das Buch der Neuerungen. 

' Anba Agathon, Metropolit von Emesa. V p. 238 

I Von ihm stammt das Bach: Erklarung des 

Glanbens und des G-eheimnisses des Priester- 



o) V Aufzahlung der Neuerungen der Syrer: 4 Neuerungen. Aufzablung der 
Neuerungen der Nestorianer: 6 Neuerungen. Wir haben das "VerzeichniB der 
Neuerungen abgekurzt, weil das Buch der Neuerungen sicb vorfindet, sodaB wir 
nicht notig baben, ea zu erwabnen. 

6) Dazu in D die Eandbemerkong : Der Tag geht der Nacht voran. Das 
siett jeder Verstandige ein und weist nur der Dumme ab. ^ ^ 

i X) Der erete Tybi fallt auf den 27. oder 28. Dezember, 



Abu 'IBarakat's Katalog der christlichen Schriften in arabisclier Spracbe. 696 

turns. Er verfafite es als EntscKuldigimg seines An- 
suchens an den Patricius inbezug auf die Herrschaft des 
Prie&tertnms in Emesa, nnd dafi er seine Wiirde nicht 
abgeben dtirfe. 

Der Patriarch Anba Kyrillus b. Laqlaq. ') 

Von ihm stammt eine Dispntation mit einigen 
hervorragenden Muslimen in der Sitzung des elMalik") 
ElKamil b.^> el'Adil b. 'Ajjub^). Mit ihm war dabei 
zugegen der Presbyter Paulus elBu§I (ans Bu§). 

Faulus elBusi, Blschof von MIsr (Kairo). 
Von ihm stanmien sieben ausgezeichnete Homilien 
Uber die Herrenfeste ^). 

Johannes *>, Bisehof Ton Samanniid.*) 

Von ihm stammt eine Vorrede und eine Leiter 
znr Erklarung des Koptischen und seiner Syntax. 

EOIu'taman Abu Isha<i ihn eUAssal.*) 

Von ihm stammt die „Sammlung der Grund- 
lehren der Religion^) und | Verkiindignng der D f. 235^ 
Verwirklichung des Heils", in 70 Kapiteln und 2 Teilen. 

Eurze Einfiibrung in das Verstanduifi'), 
16 Kapitel in zwei Abschnitten. 

Die Disciplin der Kirche, in 6 Kapiteln. 

Eine Anzahl von Predigten auf die Herren- und 

andere Feste. 

„Die bequeme Leiter und das gelauterte (xold 
ihrer Rede", eine arabische Erklarung des Koptischen *). 



a) Y >. h) V Tbn elMalib. 

c) V Anba Faulua ; iiber die Yocalisiening cf. Stern n. 37. 



1) 1235—1243 ; cf. Stern p. 18. 

2) ca. 1200—1237 ; cf. Weil, Geschichte der CbaUfen III p. 433, 465. 

3) Vat. 8Z p. 185, 82 p. 187, Nat 69 p. 16, 74 p. 17, 141 p. 31, 212 p. 53. 

4) cf. Stern p. 28 n, 15 ; hrg. von Kircher, Opus trip. p. 2—20. 

5) KEQ p. 116 f. 

6) Kat. 200 p. 49; 201 p. 50, 214 p. 55; Vat. 107 p. 219, 103 p. 213; vergl. 
anch Nat. 199 p. 49, Vat. 102 p. 210, 103 p. 210. 

7) Vat. 103 p. 212 (Vat. 46 p. 80?). 

8) ed. Ath. Kircher, Lingua aegyptiaca rcstituta p. 480; cf. Stern p. 28 n. 16, 



ggg "Wilhelm Eiedel, 

ElSafi ATbu 'IFada'il , sein Bruder. ') 

Von ihm stammt das Buch der "Wahrlieiten zur 
Widerlegang der „guten BatscWage" «), welches den Titel 
fiihrt „DieBalinxing der Strafie zur Beantwor- 
tung der Schmahung eines gegen das Evan- 
gelium Freeh en". Es besteht ans zwei Teilen. 

Erster Tail: IB §§. 

1) ITeberreichimg des Buctes ; seine Veranlassimg. 

2) Ueber die nntzbringenden Grandlagen (Wnrzeln) 
dieser Antwort : an Zahl 10. 

3) Ueber die Friicbte der erwabnten Grundlagen 
(Wurzeln). 

4) Antwort auf die Ueberreichnng des Angriffs. 

5) Antwort auf die sieben Fragen. 

6) Antwort fiir den, welcher von den Wohnungen 
(Job. 14, 2 J 1,14?) und ahnlicben Dingen redet. 

7) Antwort anf den Angriff gegen den katholiscben 
Grlanben und abnlicbes. 

8) Beantwortong anf vierlei Weisen. 

9) Ueber die Bezeichnnng Cbristi als Gott und 
anderes. . 

10) Dafi man von dem Eein - Geistigen niebt sagen 

durfe, I es sei in dem Korper, ancb nicbt es sei D f. 236^ 
auBerbalb desselben, sondern nur in Yergleicben ; 
und Anderes. 

''I 11) Ueber die AbschajQPiing der Siinde und des Todes 

: i und Anderes. 

i ; 12) Ueber seine Frage nacb dem Konige und Anderes. 

U; 13) Antwort*) auf*^ seine Geltendmacbung einerVer- 

Jr kiirzung") im Evangelium xind Anderes. 

fMi 14) <^ Ueber die Verehrung des Kreuzes u.s.w. 

l[ 15) Da6 der Opponent aus irgend einem nichtigen 

|;| Vorwande sich bei Seite scblicb; und Anderes.*^ 

\\'\ Zweiter Teil. Der Anfang bandelt summarisch 

;■; iiber den Grund des Buches und die Antwort; darauf 

■ \ folgen 5 Grundsatze : 

1) Ueber die Vereinigung. 



■-!. ; 1^ 



a) Conjectur: ^\ja}\ »des Schreiers". 6) V > 

e) Conj. (jaSUj „eme8 "Widerspnichs". d)—d) V > 



■hi 

m 

;4i 1) ca. 1250; cf. KEQ p. 115a 

■\%l 

■\r- ■ ^ 



Abu 'IBarakat's Eatalog der cbriBtlichen Schriften in ajabisclier Sprache. 697 

2) Ueber die Solinscbaft und die allgemeinen Merk- 
male der Messianitat und Anderes. 

3) Ueber die Relation und Anrede an die Seele und 

A Ti n PT*PS 

4) Ueber die Vergleicbung der Kreuzigung und den 
Zweifel des Petrns and Anderes. 

B) Die Antwort auf das Wort: „Im ganzen wurden 
dem Ismael 12 Faraten geboren" (aen.25,i6) und 
Anderes, bis er diesen Grundsatz mit dem Ver- 
bote schlieBt, den anfzunehmen , der ein anderes 
Gesetz als das Christi bringt. 

Ferner") eine Sammlung von Ausziigen aus den 

Canones^), und 

ein Auszug aus diesem Auszuge mit dem iitei: 
„Das aenuge fur die Anfanger in der Wissen- 
scbaft der Canones" ^)«). _. ,. -r» . 

Yon ihm stammt weiter eine Antwort auf die Kede 
des ^AbdAUah elNaSi in | den Predigten; das ist ,das V p. ^d9 
mittlere Buch". ElSafi kurzte einen Teil seiner 
Keden ab und gab darauf eine Antwort, welcbe dem 
Nutzen bringt, der sie studiert. 
Johannes 1». Seycrus der Sehreiber (der Beamte). D f. 236** 

Von ibm stammt „da8 Bucb des Wissens und 
des Entschlusses" (oder: des Handelus) »). Das lat 
eine Abhandlung, welcbe 10 Kapitel enthalt. 

Simeon b. Macarius, der MOnch, bekannt als Ibn 

KulaU*). 

Yon ihm stammt das Bucb: die Wiese des Ein- 
samen und der Trost des Einsiedlers'^), in 12 
Abhandlungen. *) 

a)— a) ist in D am Rande nachgetragen. 

*) Anmerkung am Eande: Es sagte der Presbyter ^^-^^''^'^'^'^^^^^ 
schaftige ^ch mft einer Abscbrift, .elche den Titel trug: Dxe sehge Belletn.tik 

""^7^p.65p.U7ff. 2)KEQp.79. 

<i\ Vflf 107 n 240. 126 p. 249 No. 2. 
? UeLrcf Elmaoinus ed. Th. Erpen p. 800, J.H. Hettinger. Promptua- 

rium sive Historia orientalis p. 67. 

5) Nat. 193. 194 p. 48, Vat. 80 p. 193, 87 p 195, 453 P-5>5, Bnt. 27 p. 38, 
Uri 40 p. 35. 44 p. 36. Ein Anszug daraus Nat. 40 p. 8, 41 p. 9, 43 p. 9. cf. 
Stern n, B5. 



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698 



Wilhelm Riedel, 



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All 



Petras der Amenier, der Presl)yter, der MSnch Ton 

Sadmant 0- 

Von ihm stammt das Buch: „Beweis des Glau- 
bens an die Leiden des Herrn Christus, in welchem 
die Wahrheit in echter "Weise erklart wird^ 

Der Presbyter elRaSid AT)u 'IHair der irzt^). 

Yon ilim stanmien Katechesen and ein Bucli 
liber die Grundlagen der Religion'). Es heiBt 
auch dafi er ein Buch verfaBte zur Widerlegung des 
Baches eines«) Andersdenkenden. Aber er war dieser 
H5he nicht gewachsen, sondern fiel in Tadel und Strafe 
und wurde wegen falseher Ansichten uber den Glauben 
angeklagt*>. 

Erilam lb. Katib Qalsar^. 

Von ihm stammt eine Vorrede iiber die kop- 
tische Syntax. J 

ElTiqah to. elDaM'')'^), der Sehreiber (der Beamte), 

Von ihm stammt eine ahnliche sehr schone Vor- 
rede. VieUeichf^ ist es derselbe, den Anba CyriUus 
b. Laqlaq zum Metropoliten von Damiette weihte-^). 

und die geistlichen Spruche, ausgezogen aus demBuche: DieWiese des Kinsmen 
und der Trost des Einsiedlers, mit 20 §§. Der Name des Verfassers w jedoch 
nicht angegeben. 

6) D +Vfeer der Zeile): das Bach aber wurde nicht ver6ffentlicht. 

iZi)'DiteBemerkung steU bei D am Rande. V scbreibt dafor: Ich h^te 
ibn fiir denselben, den Anba Kyrillus b. Laqlaq zum Metropoliten yon Damiette 
weihte. 



n Abu Salih p. 313 No. 32 (nacb MaqrizI): The Monastery of Sadmant, at 
a short distance from AIManhi, on the high ground between the Fayyfim and the 
Rtf. bearing the name of Saint George, has lost much of xte former estate, and 
is now partly deserted. 

2) cf. B, Abi O^eibija. 

3) Nat. 178, 179 p. 45, TJri 38 p. 34, 50 p. 37. 

4) cf. Stem p. 28 n. 16, 17. .. ni.- iw^ 

5) Zu Dahr cf. Wiistenfeld, Genealogische Tabellen A, 12, au Dahir ibid. 

1, 24. Stem p. 28 n. 19 schreibt Pnheiri, 



Abu 'IBarakat's Katalog der christHchen Schriften in arabischer Spracbe. 699 

ElNasv") Abu Sakir, der Vornclmie, der MSnch, der 
Soliii der Aebtissiu.'^^ 

Er verfaBte ein Bncb, dessen Titel lautet: ^jDie 
Heilung inbezug auf die Enthtilluiig dessen, D f.237* 
was von der Grottheit Christi verborgen und 
verhiillt ist"^). Er sagt, da6 es drei Hanptstiicke 
und zwei Scbltifistiicke entbalt. Von jedem Hanptstiicke 
gliedert sich eine Einleitnng ab , dann Tbeorien (?) nnd 
endlich eine Schlufifolgerung. 

Eeraer sammelte er eine Cbronik, auf welcbe er 
grofie Mube verwandte und in welcbe er vieles von der 
Meinung der Cbronisten aufnahm, und besonders die 
Wiasenscbaften der Religion spezieli bebandelte. 

Zu dcnjenigcn Scliriffcstellern nnd Gfelelirten nnserer 

erhabenen Keligion, dereii Zeltaltcr nielit feststeht, 

gehSrt: Per MSneli Enstathius^). 

"Von ihm stammt das Bucb der Erklarung^), 
in welchem er einen Pbilosophen wegen eines an ihn 
gescbriebenen Briefes widerlegte, in welcbem jener sicfa 
fiir die Meinung der Unitarier, wie die Juden und ibnen 
ahnlicbe, ausspricbt, welcbe sicb nicbt zur Mebrheit be- 
kennen, wie die Cbristen, und jene diesen vorziebt. 



Da9'^> Bneh voiii Asceten Barlaam und Juvasif, 

dem Sohne des unglaubigen Konigs Abtir "^ ^) , welcbes 
den Uebertritt des Ju asif zur Eeligion des Cbristen- 
tums entbalt, und weiter den Uebertritt seines Vaters, 



a)~a) D > ft) Istat. 

c) V Das Buch vom Asceten Barlaam und JuTasif. In diescm Bache finden 
sich viele Fragen und Antworten , die stattfanden zwischen Barlaam und Juva9if 
und seinem Vater, weiter zwischcn seinem Vater und den GiJtzendieneru und zwi- 
schen ihm und seinem Mandschenken. Sein Vater teilte das Konigreich zwiachen 
sicb und ihm, dann kebrte er zuruclc und wurde Christ und starb. Darauf zog 
Juvasif aus dem KOnigreicbe fort und starb auf einer "Wanderung in der Wuste. 
— Es entbalt den Uebertritt u. s. w. 



1) Nat. 197 p. 49: AbQ Sakir alSini, alRabib: liber remedii. 

2) Gemeiut ist wobl der Brief des Mooches Eustathius an Timotheus Scho- 
lasticus tiber die Natar Christi, MPG 86 col. 901 ff.; cf. Krumbacher p. 66. 

3) cf. Bard. p. 545, Krumbacher p. 890 und die bier citierte Litteratur. MSS 
Kat. 145 p. 32 No. 2, 263—274 p. 74 f., Vat. 692 p. 597. 



700 Wilhelm Riedel, 

nacMem er vorlier die Christen verfolgt und die G-otzen 
in dem Lande seines Konigreiches in Indien angebetet 
hatte, und die Fragen des „Keclitgeleiteten" an den Ka- 
tholikns, 12 an Zahl, und die Antworten darauf, welcte 
sich anf den Glauben n. s. w. bezieben. 

Weiter die ScHriften einer Person , welche das 
Cbristentxim annabm und nach ibrer Taufe JoLaimes 
genannt wurde, bekannter als Ibn Raga. 

Die Biograpbien der Patriarcben entbalten die No- 
tiz, daB der Heilige Mercurius «> ibn aus dem Thale von 
:|1- Mebka in seine Kirche *) | in Misr (Kairo) bracbte. Dort D £ 237'' 

verfafite er vier Biicber: 

1) Ueber die Beichte, welcbes er als „das Klare" 
betitelte. 

2) Merkwiirdigkeiten der Interpreten nnd Entstel- 
lung I der Andersglaubigen. V p. 240 

3) Enthiillung des Verschleierten. 

4) Sein Leben. 

Al)schnitte, welche den Vatern, den MOnclien Im 
Klostcr des Abu Macarius zugeschrieben Trerden. 

Sie verfafiten sie als Antwort auf einen Brief, welcben 
jemand mit Namen Isaac b. Pachomius von den Lenten 
von Bura an sie sandte. Er bat sie nm eine Antwort 
daranfj nnd sie antworteten ihm mit einer Klarstellraig 
der Verderbtheit des Grlanbens der Cbalcedonenser und 
Nestorianer und der Richtigkeit der Meinnng der Jaco- 
biten: alles dies stellten sie in 100 Absebnitten zu- 
sammen*). 



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Das Buch des Bekenntnlsses der Vater^), 

Ber genaue Titel lautet: Die Grlaubensbekenntnisse 
der beiligen Vater, gesammelt aus den Predigten und 



*) Anmerkung am Rande : Man sagt , sein Vater Pachomius sandte ihn an 
Anba Johannes, den 48. Patriarcben von6) Alexandrien &) im Jahre 505 der Mar- 
tyrer, erhielt aber keine Antwort darauf. Er kam namlich erst im Jahre 560 za 
den Monchen, 55 Jahre nach seiner Abfassung. In diese Zeit fdllt seine Beantwor- 
tung, in die Zeit des Patriarcben Anba Joseph, des 52. Patriarcben der Kopten. 

^' J: a) D Marforins. 6) T > 



!?■; 1) cf. AbuSaHh p. 116 ff. 

;;|;H 2) c^ BO I 624, BMLP 69, Vat. 101 p. 207, 121 p. 244, 178 p. 323. 324. 

.|;ii 486 p. 530, 634 p. 571, 651 p. 580, Nat. 183 p. 46, 195, 196 p. 48, Cambridge 



Abu 'IBarakat's Katalog der christUcKen Schriften in arabischer Sprache. 701 

Briefen der katholischen, apostolischen Kirche, und Com- 

mentierung des Grlanbens ans einem Jeden von ilineii, 

aus den Worfcen der 12 Apostel und des Auserwahlten 

Paulus, des Jacobus, des Bruders des Herrn dem Fleiscte 

nacb, der sieben Diaconen, der iibrigen 72 Jlinger und 

der Vater, | ihrer Nachfolger, welche (reneration auf D f. 238* 

Generation nach ibnen kamen bis zur Zeit des Anba 

Cbristodulos, des 66. Patriarchen von Alesandrien. Die 

Zabl der in ibm redenden Theologen betragt 66; nam- 

licb 57, deren Worte iiber den Glauben angefubrt wer- 

den, und 9, welcbe in Anatbematismen gegen die G-egner 

eine Scbeidewand aufriohten. Der letzte darin erwahnte 

ist Cbristodulos , Patriarch von Alexandrien '). Fol- 

gendes sind ihre Namen und die Zablen ihrer Spruche "\ 

Die Didascalie: die Mystagogie; zwei Spruche. 

Barnabas, der Scbliler der Apostel, Bischof von el- 
'Aden: 2. 

Atticus, der Schuler der Apostel, Patriarch von 
Byzanz: 1. 

Archelaos^J, der Schuler der Apostel, Bischof von 
Lapat(?): 1. 

Dionysius, Bischof von Athen: 1. 

Ignatius, der Jiinger, Patriarch von Antiochien: 1. 

Gregorius der Wunderthater , Bischof von Caesa- 
rea: 2. 

Gregorius, Bischof von Armenien: 3. 

Alexander, Patriarch von Alexandrien: 2. 

Die 318 in'') Nicaea''): 2. 

Athanasius der Apostolische : 17. 

Basilius , Bischof von Caesarea : 5. 

Gregorius, sein Bruder: 4. 

Felix der Martyrer, Patriarch von Rom: 3. 

Paulus ^, Patriarch von Rom : . 8. 

? ?«) Patriarch daselbst: 1. 



o) V 4- 243. 6) D Archaus. c) V > 

d) V BuHdes (Hippolytus). Lies jedoch „Julms". 



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Add. 3288 ; iiber die athiopische Uebersetzung dieser Katene cf. Baumstarlr, Oriens 
'Christ, n p. 196. KRQ p. 79. Ueber eine ahnliche dogmatische Katene vergl. 
Loofs TuU III p. 92 ff. 

1) 1047-1077. cf. Stern p. 18. KEQ p. 299. 



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^q2 Wilhelm Riedel, 

Silvesius'*) (Silverius, Silvester, Sixtus?) Patriarch 

' 1.1 daselbst: 1. 

Natalius (Vitalius?), Patriarch daselbst: l-''^ 

Kar Ephram der Syrer : 5. ») 

Produs, Bischof von Kyzicas, der nach der Ab- Df.238^ 
setzmig des Kestorius Patriarch von Constantinopel 
wnrde ^): 11 Satze. 

Severianus, Bischof von Gabala : 1. *) 

Aphrosius, Bischof von Armenien : 2. 

Johannes, Bischof von Jerusalem: 1. 

Theodotus; Bischof von Ancyra: 8. 

Epiphanius, Bischof von Cyprus, aus dem Bnche: 

„der Hafen" : 16. 

Grregorius der Theologe , der naoh der Absetzung 
des Makedonius von dem Bischofsstuhl in Nazianz auf 
das Patriarchat von Constantinopel versetzt wnrde: 5. 

Johannes Groldmnnd: 30. 

Theophilus, Patriarch von Alexandrien: 2. Y p. 241 

CyriUus, Patriarch daselbst: B2. 

Theodosins, Patriarch daselbst: 3. 

Severns von Antlochien: 9. 

Jacob, Bischof von Sarug: 4. 

Benjamin von Alexandrien: 1. 

Johannes, Patriarch daselbst: 1. 

Cyriacus von Antiochien: 1. 

Theodosins von Antiochien: 1. D f. 239* 

Dionysius, Patriarch daselbst: 1. 

G-abriel von Alexandrien: 1. 

Cosmas, Patriarch daselbst: 2. 

Basilius von Antiochien: 1. 

Macarius von Alexandrien: 1. 

Dionysins von Antiochien: 1. 

Menas von Alexandrien: 1. 

Dionysiaa*^^ von Antiochien ''^* 1. 

Johannes, Patriarch daselbst: 2. 

Philothens von Alexandrien: 2. 

Athanasins von Antiochien: 1, 



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a)_a) V > &) V + Allefan, Bischof von Tafeiit. c) "V > 



1) Die Handscliriften haben: Hieracas, Biscliof von Cascar. Uebrigens war 
Proclus erst zweiter Nachfolger des Kestorius ; der erste hiefi MaximiaD. 

2) cf. Diet. Christ, biogr. IV p. 625 f. 



Abu 'IBarakat's Katalog der christlicten ScliTiften in arabischer Sprache. 703 

Johannes, Patriarch daselbst: 2. 

Zacharias von Alexandrien: 4. 

Sinulhius, Patriarch daselbst: 1. 

Dionysius von Antiochien: 1. 

Christodulos von Alexandrien: 1. 

Johannes von Antiochien: 4. 

Christodulos von Alexandrien: 5. 

Habib, bekannt als Abii Ea'ita"), Bischof von Ta- 
krit: 3. 

Abu Zakarijja Jabja b. 'Adi, ans seinem Briefe an 
Abu masan elQasim b. IJabib , betreffend die Wider- 
legung des Nestorianismns *) : 1.*^ 

Die Anathematismen. D f. 239** 

Gi-regorius der Wunderthater : 12 Satze. 
Julianus *=) '■*), Patriarch von E-om: 6. 
Vitalius, Patriarch daselbst: 5. 
Gregorias der Theologe : 12. 
Cyrillus der Weise von Alexandrien; 12. 
Theodosius, Patriarch daselbst: 5, 
Johannes , Bischof von Bnrlna : 13. 
Im Ganzen 65 Satze. 

3>as Buck: Paradisns.^) 

Nachrichten von Monchen und Spuren von Dienern 
GrotteSj von ihrem Leben und ihrem Martyrertum. Der 
Titel bedeutet: der Baumgarten. 

Fragen und Antworten iiber Gegenstande des (jrlau- 
bens von 'Abd elMasih (Christodulos), bekannt als Ibn 
Nuh*). 

Zu Ende ist, was man von den Schriften der christ- 

lichen Religion weiB. 

Gottes ist die Herrlichkeit ewiglich! 

a) T Kabita. 6) V + : Im ganzen 243. 

c) V Bulides. 



1 



1) cf. S. 678 No. 2. 

2) cf. BerUnerKirchenvaterausgabe 1 2 p. 279 ff., Oriens christianus II p. 195. 

3) MPG 65 col 441—456. Bard. p. 355. Es ist eine Abkiirzung der Historia 
Lausiaca des PaUadius. cf. Nat 278 p. 77, 279 p. 77, 280 p. 78, 283 p. 79; Yat. 
77 p. 170; BMLP 59 p. 97 ; Uri 63 p. 40, 79 p. 42, 88 p. 44 ; Stern n. 55. 

4) Vat 145 p. 271; = Aba Nub? BO Ilia 82, 164, 212, Duv, 382? 

EgL Ges. d, Wiaa. Nachrichten. PhiloloE.-hiBtor, KIkbo 1902. Haft 5. 47 



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^04 Wilhelm Riedel, 

Register der Eigennamen, 

Die ZaMen bezeiclmen die am Rande des Testes und der Uebersetzung 
:angegebeiien Blatter der Handschrift D. 



A. 
*Al)dAll5h b. elFadl 224b 
*AbdAllah elNaSi 236a. 
*Abd elMasih 239b. 
Abraham b. Johannes 222a 
Abraham b. Zui^a siehe Ibrahim. 
Abtiochus 223b. 
Abu *Ali siehe Ibn Jumn. 
Abu Halim elBuhturi 226a. 
Abu *Isaj elVarraq 225b. 
Abu Ishaq siehe Ibrahim b. Zui'a. 
Abu Ishaq siehe Ibn eVAssal. 
Abu 'IBarakat lb 286b. 
Abu 'IFada'il siehe elSafi. 
Abu 'IFarag b. elTajjib siehe Ibn elTajjib. 
Abu 'UJair siehe Elitasld. 
Abu 'IHasan elQasim 225b 239a. 
Abu 'IHusein Ramaq 225b. 
Abu 'IJumn siehe Quzman b. Mina. 
Abu 'IQasim b. Habib 225b 239a. 
Abu 'IQasim elBalhi 226a. 
Abu Nuh 239b. 
Abu Qurra von Harran 227b. 
Abu Ra'ita siehe Habib. 
Abu Sa'id Mansur siehe Mansur. 
Abu §akir siehe ElNasv. 
Abu Zakarijja Jahjaj siehe Jahjaj. 
Allefan 238a A, b. 
Agathon aus Emesa 235a. 
Alexander yon Alexandrian 238a. 
*Ammar aus Basra 226a. 
Amr b. Hattaj aus Tirhan 226 b, 
Andreas 228a A. a. 
Anonymus 225a. 
Antiochus 223b. 

Antiochus vom Kloster Saba 229a. 
Antonius Monachus 224b. 
Aphrosius 238b. 
Archelaus 238a. 
Aristoteles 221b. 
Armenier 234a. 
Athanasius von Alexandrien 222b 223b 

238a. 
Athanasius von Antiochien 239a. 



Atticus 238a. 



B. 



Bak&m siehe Pachomius. 
Bakrln 228a. 
Barlaam 237a. 
Barnabas 238a. 
Basilius von Antiochien 239a. 
Basilius Magnus 221b 222b 238a. 
Benjamin von Alexandrien 238b. 
Bulides (siehe auch Hippolytus und 
Julianus) 238a A. d. 239b A. c. 

C. 

Ohristodulos von Alexandrien 238a 239a. 

Christodulos b. Nah 239b. 

Clemens von Rom 220b. 

Constantinus 223b. 

Cosmas von Alexandrien 239a. 

Cyprianus 222b. 

Cyriacus der Grofie von Antiochien 228a 

23Sb, 
Cyrillus der GroBe von Alexandrien 224a 

238b 239b. 
Cyrillus b. Laqlaq 235a 236b. 

D. 

Bidascalie 238a. 

Dionysins von Antiochien 239a. 

Bionysius Areopagita 224a 238a. 

E. 
El *Alam b. Katib Qaisar 236b. 
Elias von Edessa 228a. 
Elias von Nisibis 227a 228b A. 2. 
ElKamil b. eFAdil 235a. 
ElMu'taman siehe Ibn erAssal. 
ElNaSv Abu Sakir 236b. 
Effiasid Abu 'UEJair 236b. 
ElSafi 236a. 

ElTiqah b. elDahri 236b. 
Ephraem der Syrer 224a 238b. 
Epiphanius von Gypem 22Sa. 23Bb. 
Eulalius 222b, 



AbQ 'IBarakat's Katalog der christlichen Schriften in arabischer Sprache. 705 



Eusebias von Caesarea 225b. 
Eustathius 237a. 
Eutyches 221b A. 6. 

F. 
Felix Ton Kom 238a. 
Franken 232b. 

G. 
Gabriel von Alesandrien 239a. 
Glaubensbekenntnifi der Vater 237b. 
Gregorius von Armenien 238a. 
Gregorina von Nyssa 22 lb 222a 224b 

288a. 
Gregorius Thnmaturgus 221 a 238a 239b. 
Gregorius Tbeologua 221a 222 223b 

238b 239b. 

H. 

Habib 239a. 

Hermes 224a 226a. 

Hermias 224a. 

Hippolytus (siehe aucli Bulides) 220b. 

Huueia b. Ishaq 221a 228a, 

I. 

Ibn d'Assal 235b. 

Ibn elFarra§ siehe Sa'id b. Batrlq. 

Ibn Garud 229b. 

Ibn Jumn 229a. 

Ibn Kulail 236b. 

Ibn elMuqaffa* siehe Sevems. 

Ibn Nuh 239b. 

Ibn Raga 237a. 

Ibn elTajjib 228b. 

Ibrahim b. ' Amr 227b. 

Ibrahim b. Zur'a 225b. 

Ignatius 238a. 

Isaak 227a. 

Isaak b. Pachomius 237b. 

Isaak der Syrer 224b. 

Ismael 236b. 

Israel von Kaskar 228a. 

Istat siehe Eustathius. 

J. 

Jacob von Sarug 238b. 
Jahjaj b. *Adi 226b 226a 239a. 
Jahjaj au9 Ascalon 227b. 
Jahjaj b, Hariz 227b. 



Johannes von Alexandrien 237b 238b 
Johannes von Antiochien 2S9a. 
Johannes von Burlus 239b. 
Johannes Goldmund 221a 238b. 
Johannes von Jerusalem 23Bb. 
Johannes aus Qus 229a A.<d. 
Johannes Ibn Raga 237a. 
Johannes, Abt von Raithu 229a. 
Johannes von Samannud 235a. 
Johannes b. Severus 236b. 
Johannes, Abt des Sinaiklosters 229a. 
Joseph von Alexandrien 237b. 
Joseph von Fuwah 222a. 
Julianus (Julius) 238a A. d. 239b. 
Justinian 228a. 

K. (siehe auch C und Q). 
Kledonius 222b. 
Kyrillus siehe Cyrillus. 

M. 

Makarius Monachus 237b. 

Makarius von Alexandrien 239a. 

Makedonius 221b A. c. 238b. 

Makkabaer 222b. 

Makrina 223b. 

Malakiten 229a 230b. 

Mansur 227b. 

Marcus 224a. 

Marforius 237a. 

Menas von Alexandrien 239a. 

Mercurius 237a. 

Michael von Damiette 230a. 

Monche des Macariusklosters 237b. 

Mtftazila 229a. 

N. 
Katalius 238a. 
Nestorianer 226a. 
I^estorius 221b A. c. 238b. 
Nicaea 220b 238a. 

P. 
Pachomius 237b. 
Paradisus 239b. 
Paulus aus Basra 228a. 
Paulus elBusi 235a. 
Paulus von Rom 238a. 
Petrus der Armenier 236b. 
Petrns, Bruder des Basilius 221a, b. 
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706 W. Eiedel, Abu 'IBarakat'a Katalog d. cbristl. Schriften in arab. Sprache. 



Petrus von MalJg 230b. 
Philotheus von Alexandrien 2S9a. 
Proelus von Kyzicus 238b. 

Q- 

Qisvaj 228a. 

Quzman b. Mina 229b. 

8. 

Sadmant 236b. 

Sa'Id b. Batriq 229b. 

Samannud 235a. 

Sams effii'asa siehe Abu 'IBarakat. 

Severianus von Gabala 225a 238b. 

Severus von Antiochien 224a, 238b. 

Severus b. elMuqaflfa' 229a. 

Silverius (Silvester?) 238a. 

Simeon b. Macarius siehe Ibn Kulail. 

Simeon Stylites 225a. 

Sinuthius von Alexandrien 239a. 

Sinuthias aus Oberagypten 224b. 

Syrer 230b 235a, 



T. 
Tabarban 226b A. b. 
Takrin 228a A. b. 
Takrit 238a A. b. • 
Thaddaeus von Edessa 228a. 
Theodoras der Exeget 228b. 
Theodosius von Alexandrien 238b 239b 
Theodosius von Antiochien 239a. 
Theodotus von Ancyra 238b. 
Theopbilus von Alexandrien 238b. 
limotheus (Apostelschuler) 224a. 
Timotheus (Katholikus) 228b. 
Tirhan 226b. 

V. 
Vitaling von Rom 239b. 

Z. 

Zacharias von Alexandrien 239a (siehe 
auch Abu Zakarijja). 



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